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Kfz-Zulassung jetzt auch in Grebenhain möglich

20.10.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Kfz-Zulassung in Grebenhain:

Ab Montag startet Probephase

Landrat Marx und Bürgermeister Dickert sind

sich sicher: Das wird den Bürgern gefallen

VOGELSBERGKREIS ( ). "Jetzt wird Bürgerservice konkret." Diese Aussage von Bürgermeister Manfred Dickert fand die volle Zustimmung von Landrat Rudolf Marx, der bei einer Unterredung in der Grebenhainer Gemeindeverwaltung letzte rechtliche Verfahrensfragen zu einem Thema klärte, das viele Bürgerinnen und Bürger im südlichen Vogelsbergkreis interessieren dürfte: Ab kommendem Montag, dem 23. Oktober, wird es erstmals im Vogelsbergkreis außerhalb der Landratsämter Lauterbach und Alsfeld möglich sein, ein Kraftfahrzeug zuzulassen.

In Grebenhain startet eine neunmonatige Probephase. "Dieses Angebot gilt für alle Bürger des Kreises, nicht nur für die Bewohner Grebenhains", macht Landrat Marx die Besonderheit des Dienstleistungsangebots deutlich. "Wir sind mit der Dienstleistung in die Fläche gegangen, und es werden noch einige weitere Niederlassungen der Verkehrsbehörde folgen", betont Marx. Die nächsten werden aller Voraussicht nach in Schlitz, Mücke, Kirtorf und Schotten installiert. "Wir sind sicher, das wird den Bürgern gefallen", zeigten sich Marx und Dickert überzeugt - bei jährlich 45.000 Zulassungsvorgängen eine berechtigt erscheinende Erwartungshaltung.

Gemeinsam mit Regierungsdirektor Siegfried Simon, dem Leiter der Hauptabteilung Allgemeine Landesverwaltung (die Kfz-Zulassungsstelle ist eine staatliche Abteilung im Landratsamt), Tobias Jost, Grebenhains Ordnungsamts-Leiter, und Beatrix Prang aus der Lauterbacher Verkehrsbehörde, die sich mit weiteren Kolleginnen und Kollegen der Zulassungsstelle im Auftrag des Landrats um die Schulung und die Betreuung des Personals in den Städten und Gemeinden kümmert, beleuchteten vor wenigen Tagen die beiden Kommunalpolitiker die neue Dienstleistung. Landrat Marx erinnerte daran, dass das Thema auf der Tagesordnung der Bürgermeister-Dienstversammlung gestanden habe. Zunächst sei man von vier Niederlassungen ausgegangen. "Offenkundig werden es jetzt sogar noch mehr", freute sich Marx. Dies bedeute vor allem weniger Zeitverlust für die Bürger durch kürzere Anfahrtswege.

Bürgermeister Dickert dankte dem Landrat, dass er seine Anregung, die aus dem Jahr 1996 stamme, aufgegriffen habe. Die nun beginnende Möglichkeit bedeute konkrete Bürgerfreundlichkeit. Hier zeige sich, wie gut die kommunale Familie im Interesse der hier lebenden Menschen funktionieren könne. Allerdings gehe ihm, Dickert, die Staatsreform noch lange nicht weit genug. Die Möglichkeit, sein Auto in der Gemeindeverwaltung zuzulassen, sei nur ein erster notwendiger Schritt. Etliche Aufgaben müssten auf die unterste Verwaltungsebene verlagert werden