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Krankenpflegeschule: Kreisbeigeordneter Gerhard Ruhl begrüßte 30 neue Azubis zum/r Gesundheits- und Krankenpfleger/in

08.10.2014 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Die 30 Auszubildenden, die Gesundheits- und Krankenpfleger/in werden wollen, wurden von Schulleiterin Christiane Schwind (vorne links), Kreisbeigeordnetem Gerhard Ruhl (links dahinter), dem Geschäftsführer Bodo Assmuss sowie den Lehrkräften und Pflegedienstleitungen der beiden Ausbildungsträger begrüßt. Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis

Eine Ausbildung mit besten Zukunftsaussichten begonnen

30 junge Menschen – 26 Frauen und vier Männer – haben in der Krankenpflegeschule des Vogelsbergkreises in Alsfeld ihre dreijährige Ausbildung begonnen. Sie alle wollen „Gesundheits- und Krankenpflegers/in“ werden. Dieses inzwischen erweiterte und insbesondere auf verstärkte Prävention abzielende Berufsbild wird schon seit knapp 60 Jahren an der Krankenpflegeschule des Vogelsbergkreises in Alsfeld unterrichtet.

15 Auszubildende haben ihren Ausbildungsvertrag mit dem Kreiskrankenhaus in Alsfeld und die anderen 15 mit dem Medizinischen Zentrum Eichhof in Lauterbach abgeschlossen. Sie kommen überwiegend aus dem Vogelsbergkreis, darüber hinaus aus den Landkreisen Fulda, Schwalm-Eder und Gießen. Schulleiterin Christiane Schwind, Kreisbeigeordneter Gerhard Ruhl und Vertreter der beiden Krankenhäuser begrüßten die Neuen.

Dabei überbrachte Kreisbeigeordneter Ruhl die besten Wünsche von Landrat Görig und gratulierte den jungen Leuten zu ihrer Berufswahl. Alle Absolventen der Krankenpflegeschule hätten in der Vergangenheit „einen guten Weg gemacht“, auch weil Lehrer und Kollegen den Auszubildenden das fachliche Rüstzeug mit auf den Weg geben. „Freundlichkeit und Zuwendung, den Menschen Mut machen, das ist wichtig in Ihrem Beruf“, appellierte er an die jungen Leute für einen guten Umgang mit den Patienten.

Der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, Bodo Assmus und Pflegedienstleiter Marcus Ries stellten die große Ausbildungsbereitschaft heraus: Die Pflegekräfte stellen die größte Berufsgruppe dar. „Sie werden sich nach drei Jahren Ausbildung deutlich verändert haben“, prophezeite Pflegedienstleiter Ries. Eine Zeit mit vielen Aufgaben und jeder Menge Erfahrungen liege vor ihnen, doch „der Weg kann eine tolle berufliche Zukunft bereithalten“. Auch Pflegedirektorin Kathrin Kleine vom Eichhof-Krankenhaus sowie Ingo Schwalm und Norbert Korzenek von den Arbeitnehmervertretungen hießen die neuen Schülerinnen und Schüler willkommen.

Schulleiterin Christiane Schwind machte den Neuen mit der Geschichte von Beppo dem Straßenkehrer aus Momo Mut: Nicht die endlos lange Straße im Blick haben sondern Schritt für Schritt kehren – so kommt man weniger angestrengt ans Ziel.

Die Krankenpflegeschule in Alsfeld zählt zu den größten Ausbildungsstätten in der Region. In den vergangenen 50 Jahren haben dort weit über 1200 junge Menschen eine hochwertige Ausbildung erhalten. Die Ausbildungsträger der praktischen Ausbildung sind das Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH und das Medizinische Zentrum Krankenhaus Eichhof Lauterbach. Mit ihnen haben die Schülerinnen und Schüler auch ihren Ausbildungsvertrag. Sowohl für die Vermittlung der Theorie (2.100 Stunden) als auch für die Gestaltung der Praxisvermittlung (2.500 Stunden) ist die Krankenpflegeschule verantwortlich.

Die staatliche Ausbildung dauert drei Jahre. Innerhalb der praktischen Ausbildung lernen die künftigen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen alle Pflegebereiche und die ambulanten Einrichtungen der beiden Krankenhäuser sowie die Psychiatrie in Lauterbach und die Kinderklinik in Bad Hersfeld kennen.