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Gemeinsam in die Zukunft: Jugend aus dem Oberhavelkreis zu Gast in Landenhausen

18.09.2014 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Viele bunte Luftballons stehen für viele gute Ideen: Jugendliche aus Oberhavelkreis und Vogelsbergkreis schickten ihre Wünsche und Ideen auf die Reise. Foto: Jugendamt

„Bleiben oder Gehen?“ war die gemeinsame Frage

Zu einem gemeinsamen Wochenendworkshop kamen erstmals Jugendliche aus dem Landkreis Oberhavel und dem Vogelsbergkreis im Kreisjugendheim Landenhausen zusammen. Unter dem Motto „Bleiben oder gehen? Gemeinsam in die Zukunft!“ setzten sich 55 junge Leute mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten ihrer beiden Bundesländer Brandenburg und Hessen auseinander, betrachteten dabei die Bereiche Schule, Freizeit, Familie und Medien.

In einer Zukunftswerkstatt entwickelten die Jugendlichen konkrete Ideen, an denen sie zusammen weiterarbeiten wollen: Ein Wunsch waren gemeinsame Bildungsangebote zu Körpergefühl und -wahrnehmung. Auch zur Gestaltung von Jugendräumen und Freizeitmöglichkeiten kamen Projektideen zustande, zum Thema „Angst vor dem Fremden – Toleranz lernen“ wurden Ideen für das gemeinsame Weiterarbeiten gesucht und gefunden. „Wir treffen uns wieder in Oberhavel“ lautet ein ganz konkretes Vorhaben, an dem schon heute gearbeitet wird.

Dem ersten gemeinsamen Jugendbeteiligungstreffen gingen zwei gegenseitige Besuche von Fachkräften beider Kreise voraus. Dabei fiel die Entscheidung, beim Thema Jugendbeteiligung ebenfalls partnerschaftlich zu handeln und Jugendliche aus unterschiedlichen Einrichtungen in Oberhavel mit denen aus dem heimischen Kreisjugendparlament und den Stadtjugendparlamenten zusammen zu bringen.

Am Abend sorgte das Konzert zweier Bands „gegen rechts“ für Stimmung: „Castro“ aus dem Oberhavelkreis und „NO REASON“ aus Schotten standen auf der Bühne. Tagsüber waren die Sport- und Spielgeräte aus dem KAFF-Mobil im Einsatz, wenn es mal wieder Zeit zum Bewegen statt zum Denken war. Gefördert wurde das Wochenendseminar aus dem Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“, das sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus richtet.