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Radeln auf dem Vulkanweg am Tag des offenen Denkmals

06.09.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Wir wär es am Sonntag mit einer

DENK-mal-Tour auf dem Vulkan-Radweg?

Ideale Verbindung zwischen Bau- und Gartendenkmälern

im Vogelsberg - Beitrag zum Tag des offenen Denkmals

VOGELSBERGKREIS ( ). Am Sonntag, 10. September, ist Tag des offenen Denkmals (wir berichteten). Auf eine besonders gute Möglichkeit, die vielen sehenswerten Bau- und Gartendenkmäler der Region kennen zu lernen, weist Kreisbeigeordneter Klaus Schönfeld hin. Er freut sich sehr über eine gemeinsame Idee von Urte Kelm, Leiterin des Kreisbauamtes, und Eckhard Oestreich vom Denkmalbeirat. Sie haben den erfolgreichen Vulkan-Radweg auch als ideale Verbindung zwischen Bau- und Gartendenkmälern entdeckt. Auf der Strecke von Lauterbach nach Crainfeld kann sich jeder/jede eine individuelle "DENK-mal-Tour" zusammenstellen.

Nach Mitteilung des Kreisbauamtes haben folgende Denkmale ganztägig geöffnet:

In Lauterbach die Stadtkirche aus dem Jahre 1767 und das Hohhaus, ebenfalls aus der Epoche des Rokoko (1769). In Frischborn kann man sich die evangelische Pfarrkirche, die Annenkapelle (1517) und in Eisenbach die Schlosskapelle (1671) anschauen, die von 14.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet ist.

In Stockhausen steht sowohl das Schloss aus dem Jahre 1770 mit dem ehemaligen Barockpark (1765), wo Führungen um 11 und um 15 Uhr vorgesehen sind, zur Besichtigung Verfügung als auch die evangelische Pfarrkirche aus dem Jahre 1845.

Was gibt es in Herbstein zu sehen? Die katholische Pfarrkirche (ab 1400) und die evangelische Kirche (1882). Um 14 und um 16 Uhr ist ein Denkmalrundgang und das Besichtigen der unterirdischen Gewölbe- und Stadtmauer terminiert. Das STATT-Museum ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

In Ilbeshausen können die Radwanderer und andere Interessierte die evangelische Pfarrkirche (1765) und in Grebenhain ebenfalls die Kirche (ab 1646) sowie den alten Gerichtsplatz in Augenschein nehmen. In Crainfeld schließlich laden die Pfarrkirche (ab 1300) sowie der Jüdische Friedhof zum Besichtigen ein.

Auf der Radtour lohnt es sich, so Kreisbeigeordneter Klaus Schönfeld, auf die Schönheiten der regionaltypischen Fachwerkhäuser und ihrer teilweise sehr gut erhaltenen Hofanlagen zu achten. Es gelte an dieser Stelle einmal lobend die vielen Anstrengungen von Eigentümern zu erwähnen, die mit der fachlichen Beratung durch die Denkmalschutzbehörde und mit finanziellen Zuschüssen sachgerechte Sanierungen an ihren Häusern vornehmen lassen.