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Gesundheitsamt bietet viel Service rund um den Impfschutz bei Fernreisen

24.07.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Impfung gegen Gelbfieber

in vielen Ländern Vorschrift

Gesundheitsamt jetzt autorisierte

Impfstelle - Beratung wird angeboten

VOGELSBERGKREIS ( ). Wer nach Zentralafrika oder in den nördlichen Teil Südamerikas reist, muss häufig eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Nur besonders zugelassene Gelbfieberimpfstellen dürfen diese Impfung vornehmen. Zu diesen Stellen zählt jetzt auch das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises. Die Impfstelle des Amtes ist jeden 1. und 3. Montag um 14.00 - 14.30 Uhr geöffnet, teilt Landrat Rudolf Marx mit. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer persönlichen Terminabsprache zur Durchführung von Reiseimpfungen unter der 06641/977-401 (Amt Lauterbach) bzw. 06631/792-63 (Amt Alsfeld). Die Ärztinnen und Ärzte des Gesundheitsamtes stehen für weitere Rückfragen gerne zur Verfügung.

Die Impfung gegen Gelbfieber gilt als eine sehr zuverlässig wirksame und in der Regel gut verträgliche Impfung mit einer Gültigkeit von 10 Jahren. Die Impfung sollte spätestens 10 Tage vor Einreise in ein Gelbfieber-Infektionsgebiet im tropischen Afrika oder in Südamerika oder bei Vorschrift als Einreisevoraussetzung, insbesondere bei Einreise aus Gelbfieber-Endemiegebieten, d.h. Gebieten, in denen Gelbfieber vorkommt, erfolgen.

Die Gelbfieberimpfung erfolgt einmalig mit einem in Deutschland zugelassenen Impfstoff bei einer autorisierten Gelbfieberimpfstelle (wie dies z.B. die Gelbfieberimpfstelle des Vogelsbergkreises im Gesundheitsamt ist) und vorgeschriebene Dokumentation im internationalen Impfausweis.

Die Gelbfiebererkrankung kann plötzlich und nicht vorhersehbar in Endemiegebieten gehäuft auftreten. Deshalb wird die Impfung aus medizinischen Gründen bei allen Aufenthalten in Gelbfieber-Emdemiegebieten empfohlen, d.h. nicht nur bei Aufenthalten in Ländern, in denen eine Gelbfieberimpfung als Einreisevoraussetzung vorgeschrieben ist. Bei beruflich bedingten Langzeitaufenthalten in nahe den Endemiegebieten liegenden Regionen ist die Impfung ebenfalls zu empfehlen.

Eine Gelbfieberimpfung ist in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht absolut kontraindiziert, unterliegt jedoch einer strengen Abwägung zwischen Nutzen und Risiko. Auf keinen Fall stellt eine in der Schwangerschaft durchgeführte Gelbfieberimpfung eine medizinische Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch dar.

Weitere Informationen zu den Gelbfieber-Endemiegebieten und der Notwendigkeit der Gelbfieberimpfung bzw. den Risiken der Impfung erteilt Ihnen das Gesundheitsamt.