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Initiative für mehr Ausbildung

17.07.2000 Von: Vogelsberg Consult GmbH

Handwerk informiert seine Betriebe rund um Ausbildungshilfen

Vogelsbergkreis ( ). "Auch kurz vor dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. August sind noch nicht alle Personalentscheidungen im Handwerk gefallen", sagt Kreishandwerksmeister Herbert Betz. Daher lenkt die Kreishandwerkerschaft für den Vogelsbergkreis in den kommenden Wochen den Blick auf die Förderinstrumente, die ausbildende Handwerksbetriebe nutzen können.

Der sechsköpfige Vorstand der Kreishandwerkerschaft beschloss dieser Tage, das Thema "praxisgerechte Information rund um Ausbildungshilfen im Vogelsbergkreis" im Rahmen der Herbstversammlung des Handwerks zu behandeln. Fachleute aus dem Vogelsbergkreis werden die Unter-nehmerinnen und Unternehmer praxisnah über Ausbildungshilfen für das Handwerk informieren. Die Aspekte reichen von finanzieller Förderung für etablierte wie auch für neu gegründete Betriebe, über Nachhilfe-unterricht bis hin zu sozialpädagogischer Begleitung der Ausbildung. Damit können die Fördermöglichkeiten frühzeitig in der Personalplanung des kommenden Jahres berücksichtigt werden.

Mit ihrer Veranstaltung reiht sich die Kreishandwerkerschaft in eine breite Initiative im Vogelsbergkreis ein, die auch von der Vogelsberg Consult, dem Arbeitsamt und der Job-Coaching-Stelle im Sozialamt getragen wird. Zu den Partnern zählen ferner die Jugendförderung des Kreises sowie freie Bildungsträger. Das Bündnis strebt an, noch mehr junge Menschen in der Region in eine qualifizierte Berufsausbildung zu bringen. "Entscheidend dabei ist", so Thomas Schaumberg, Geschäftsführer der Vogelsberg Consult, "motivierte Jugendliche mit ausbildungswilligen Unternehmen in Kontakt zu bringen." Hier gehe die Initiativgruppe arbeitsteilig vor: Während sich ein Teil, wie beispielsweise die Beratungsstelle B:24 in Lauterbach um die Motivation Jugendlicher kümmere, gingen andere auf die Wirtschaft zu und informierten über Möglichkeiten, einen Teil der Ausbildungs-hemmnisse aus dem Weg zu räumen.

"Genau wie es gute Gründe für Ausbildung gibt, gibt es im Unternehmen auch gewichtige Gründe nicht auszubilden" sagt Harald Finke, bei der Vogelsberg Consult zuständig für Ausbildungsförderung. "Hier setzen wir an, denn mit Information und Zusammenarbeit können wir einen Teil der Gründe, die gegen Ausbildung sprechen, entschärfen, manchmal auch beseitigen." Hemmnisse in der Praxis des Betriebsalltags könnten aber nur abgebaut werden, wenn sie zunächst offen benannt würden, so Finke weiter. Vor diesem Hintergrund ist der Titel des aktuellen Infoblattes für Handwerksbetriebe entstanden: "Ausbildung? - Nein Danke! - Eine Initiative der Kreishandwerkerschaft, der Berufsberatung des Arbeitsamtes, der Job-Coching-Stelle im Sozialamt und der Vogelsberg Consult". Es ist ab sofort bei allen Partnern kostenfrei zu beziehen.