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Gemeinsam geht es besser: „Netzwerk Frühe Hilfen“ für einen familienfreundlichen Kreis

07.11.2013 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Gut besucht war die Auftaktveranstaltung zum „Netzwerk Frühe Hilfen“ – zusammen arbeiten für einen familienfreundlichen Kreis. Foto: Vogelsbergkreis

Gelungener Auftakt mit knapp 40 Institutionen – kurze Wege, Synergien nutzen und Angebote kennenlernen sind die Ziele

Vertreter sämtlicher Berufsgruppen und Institutionen, die sich um die Belange von Müttern, Kindern und Familien kümmern, fanden sich bei der Auftaktveranstaltung zum Netzwerk „Frühe Hilfen“ zusammen. Sie tauschten ihre jeweiligen Erwartungen an das kreisweite Netzwerk aus und formulierten die Vorteile für alle Beteiligten – für die Institutionen wie auch für die Nutzer der unterschiedlichen Angebote.

Eingeladen hatten der „Familienservice Frühe Hilfen“ und Jugenddezernent Peter Zielinski. Die Koordinatorin im Familienservice, Anett Wunderlich, arbeitet seit einem knappen Jahr am Aufbau einer Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und Institutionen mit dem Ziel, das Wissen um die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien sinnvoll zu bündeln. „Das erste Netzwerktreffen war ein wirklich gelungener Auftakt für die weitere Zusammenarbeit“, beurteilt der Jugenddezernent die Veranstaltung. Es sei bei allen Anwesenden ein großes Interesse daran zu spüren gewesen, die anderen Akteure kennen zu lernen und sich über die vorhandenen Angebote auszutauschen.

Von der Steuerungsgruppe „Frühes Erkennen und Einrichten notwendiger Hilfen“ wurde in den vergangenen Jahren bereits die Grundlage erarbeitet, auf die jetzt die Netzwerkarbeit der Koordinationsstelle „Frühe Hilfen“ aufbaut. „Wir haben als Kreis die gesetzliche Aufgabe aus dem Kinderschutzgesetz, ein möglichst frühzeitiges, koordiniertes und multiprofessionelles Angebot im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern – vor allem in den ersten Lebensjahren – für Mütter und Väter sowie schwangere Frauen und werdende Väter vorzuhalten“, so der stellvertretende Jugendamtsleiter Helmut Benner. Auch der Aufbau und die Weiterentwicklung flächendeckender verbindlicher Strukturen der Zusammenarbeit im Kinderschutz gehörten zu diesen Aufgaben.

Qualifizierte Familienhebammen, Mütterpflegerinnen, Familienbegleiter oder Familienpaten, die in den Familien tätig sind und dort unterstützen, stehen dafür zur Verfügung. „Es ist wichtig, die zahlreichen Anlaufstellen und Unterstützer zu kennen“, so Anett Wunderlich, „nur so kann eine kompetente Beratung erfolgen. Wenn sich das weit gespannte Netzwerk untereinander kennt, ist es leichter, bei der Suche nach einem passenden Elternbildungskurs, einer Hebamme oder auch bei Fragen rund um die Geburt an die richtige Anlaufstelle zu verweisen.“

Das Netzwerk „Frühe Hilfen“ will sich regelmäßig treffen, um zusammen an einer besseren Erreichbarkeit, an mehr Transparenz und an Hilfs- und Unterstützungsangeboten zu arbeiten, die sich an den Bedürfnissen Vogelsberger Familien orientieren.

Informationen zum Netzwerk und zu den Angeboten des Familienservice gibt es auf www.familienservice.vogelsbergkreis.de