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Dr. Elsbeth Hof: 25 Jahre Fleischbeschau neben eigener Großtierpraxis in Schotten

12.07.2013 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Herzliche Glückwünsche für die Jubilarin Dr. Elsbeth Hof (Zweite von rechts). Es gratulierten (von rechts) Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski, Dr. Arno Wettlaufer (Leiter Hauptamt), Dr. Maria Litmeyer (Leiterin Veterinäramt), Bernd Sterz (Veterinäramt) und Hans-Jürgen Röhr (Personalrat). Foto: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis

Erster Kreisbeigeordneter Zielinski gratuliert zum 25-jährigen Dienstjubiläum – Hochachtung vor nebenamtlichem Einsatz

Eines wurde bei der kleinen Feierstunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum deutlich: Dr. Elsbeth Hof ist eine Frau, die anpackt. Sie beschreibt sich selbst als „jemand, der in der Landwirtschaft aufgewachsen ist und körperliche Arbeit von Kindheit an kennt“. Für sie sei vieles „einfach selbstverständlich“ gewesen, sagte die Jubilarin bescheiden, „wenn Arbeit da ist, muss sie getan werden.“

Seit 1988 lebt die gebürtige Marburgerin in Schotten, wo sie damals ihre Großtierpraxis eröffnete. Gleichzeitig begann sie ihre Tätigkeit als nebenberufliche amtliche Fleischbeschautierärztin für den Bezirk Schotten beim staatlichen Veterinäramt. Als Fleischbeschautierärztin ist sie für die Schlachttier- und Fleischuntersuchung in gewerblichen Schlachtbetrieben wie auch bei Hausschlachtungen zuständig. Auch Probenentnahmen wie Trichinen- oder BSE-Proben fallen in ihr Aufgabengebiet.

Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski überreichte ihr im Namen des Landrats eine Urkunde und sprach seinen Dank und „Hochachtung für diese Aufgabe“ aus: Seit 25 Jahren arbeite sie nebenamtlich in der Fleischbeschau für das Veterinäramt – er selbst habe sich diese Tätigkeit einmal einen halben Tag lang angeschaut, „länger habe ich es nicht ausgehalten, umso mehr verdienen Sie meine Anerkennung dafür“.

Dr. Maria Litmeyer und Bernd Sterz vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz unterstrichen den zupackenden Eindruck der Jubilarin: Sie sei immer da, wenn man sie brauche – Vertretungsfälle oder kurzfristig notwendige Einsätze seien ihr nie zu viel gewesen. „Ihre Verlässlichkeit verdient großen Respekt – erst recht, weil Sie dies alles neben dem Betrieb der eigenen Praxis managen.“

Dr. Arno Wettlaufer, Leiter von Haupt- und Rechtsamt, schloss sich den Glückwünschen ebenso an wie Hans-Jürgen Röhr, der für den Personalrat Dankesworte überbrachte „für ein Viertel Jahrhundert Einsatz über das Normale hinaus“.