Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Landrat Görig besuchte Lauterbacher Tierheim

19.06.2013 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Manfred Görig (Mitte, mit Schäferhundrüde Laszlo) bei seinem Besuch im Tierheim Lauterbach. Leiterin Susanne Eckstein (rechts) und Mitarbeiterin Sylvia Gromes freuen sich über Unterstützung ihrer Arbeit. Fotos: Gabriele Richter, Pressestelle Vogelsbergkreis.

Quarantänestation für Katzen muss erneuert werden: „Vielleicht kann ich ein kleines Stückchen helfen“

„Wenn ich meine Hündin nicht hätte – den hier würde ich mit nach Hause nehmen.“ Landrat Manfred Görig besuchte das Lauterbacher Tierheim und war beim Rundgang sofort angetan von „Fox“, einem Jagdterrierrüden. Die Leiterin des Tierheims, Susanne Eckstein, legte dem Landrat nahe, in seinem Bekanntenkreis und bei Jagdkollegen für „Fox“ zu werben: „Er hat zwar keine Jagdprüfung, wurde aber schon geführt.“ Rund 20 Hunde warten gemeinsam mit Fox auf liebe Menschen, die sie mit nach Hause nehmen. Einige von ihnen haben aber zumindest schon „Paten“, das heißt, sie haben feste Bezugspersonen, die sich um sie kümmern und sie auch regelmäßig ausführen. Die Tierheimmitarbeiterinnen sind froh um jeden, der sie bei ihrer Arbeit unterstützt – ob durch  Besuchen und Ausführen der Hunde oder durch Spenden.

Außer der Leiterin arbeiten noch zwei Auszubildende, eine Vollzeit- und eine Teilzeitbeschäftigte im Lauterbacher Tierheim, zwischen acht- und zehntausend Euro werden für die laufenden Kosten jeden Monat benötigt. „Wir sind daher immer auf Spenden angewiesen, sonst sind „Extras“ hier überhaupt nicht drin“, so die Leiterin. Ein solches „Extra“ ist beispielsweise die Quarantänestation für Katzen, die aus Hygienegründen laut Veterinäramt unbedingt erneuert und mit besonderen Boxen ausgestattet werden müsste. Alle „Neuzugänge“ müssen für mindestens vier Wochen in diese Quarantänestation, bevor sie zu den anderen Katzen in die Zimmer umziehen dürfen.

Zurzeit sind es zwischen 40 und 50 Katzen, die eigentlich auf ein neues Zuhause warten und die Zimmer im Obergeschoss bewohnen. Aber: „Die Vermittlung von Katzen ist schwieriger als jene Hunden – es gibt einfach zu viele. Wenn demnächst wieder Würfe kommen, wird es hier noch voller“, fürchtet Susanne Eckstein. Sie hoffe, dass bald die Entscheidung für eine Kastrationspflicht fällt. Jetzt steht aber die Quarantänestation auf dem Plan, wofür die Mitarbeiterinnen schon kräftig Spenden sammeln. „Vielleicht kann ich ein kleines Stückchen helfen“, bot Landrat Görig an. Sollte am Ende aller Bemühungen um die Finanzierung des Projekts „noch ein Bisschen was fehlen, dürfen Sie mir eine E-Mail schreiben“. Er wolle dann versuchen einen Geldtopf für den Restbetrag zu finden.

Landrat Görig und Jagdterrier „Fox“ waren sich auf Anhieb sympathisch.