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Marx plädiert für kommunale Arbeitsmarktpolitik

09.06.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Rudolf Marx: Kommunale

Arbeitsmarktpolitik unverzichtbar

Designierter Landrat begrüßt Einrichtung

eines landesweiten Arbeitskreises

VOGELSBERGKREIS ( ). "Arbeitslosigkeit bekämpfen und zukunftsträchtige Stellen neu schaffen helfen: Das muss Ziel aller politischen Ebenen sein." Diese Auffassung vertritt Landrat Rudolf Marx (CDU), der am 10. Juni offiziell seinen Dienst als Verwaltungschef antritt. Marx begrüßt es sehr, dass sich vor wenigen Tagen unter dem Dach der kommunalen Spitzenverbände - Hessischer Landkreistag und Hessischer Städtetag - ein Arbeitskreis "Kommunale Beschäftigungsförderung" gegründet hat. "Der Vogelsbergkreis hat einiges an Erfahrungen einzubringen, denn die Verzahnung von Struktur-, Regional- und Arbeitsmarktpolitik kann in vielerlei Hinsicht als modellhaft gelten", unterstreicht der Vogelsberger Landrat.

Die 21 Landkreise und fünf kreisfreien Städte könnten nun unterschiedliche Ansätze bewerten und "viel voneinander lernen", so Marx. Besonders wichtig ist ihm, die Nähe zur heimischen Wirtschaft zu nutzen, beratend zur Seite zu stehen, um auf diese Weise zum Beispiel neue Ausbildungsplätze schaffen zu helfen. Kluge Ausnutzung von Fördermöglichkeiten, das Einstellen auf neue Anforderungen in den Ausbildungsordnungen, vor allem aber die Orientierung auf moderne, zukunftsträchtige Berufe - zum Beispiel auf dem Gebiet der Informations-Technologie - könne und müsse auf der Ebene des Landkreises begleitet werden. Hierbei komme der Kreisentwicklungsgesellschaft Vogelsberg Consult GmbH mit ihrer Koordinierungsstelle für regionale Arbeitsmarktpolitik (KORA) eine herausragende Rolle zu. In den vergangenen Jahren hätten hunderte von Arbeitsplätzen durch eine breit angelegte Wirtschaftsförderpolitik, letztlich natürlich durch die Tatkraft der heimischen Unternehmen gesichert und geschaffen werden können. Nach Meinung des Arbeitsamtes und der IHK sei der Vogelsbergkreis "nicht mehr das Sorgenkind der Region". Der Arbeitsmarkt bleibe aber weiter ein wichtiges Aufgabenfeld der Kreispolitik selbst