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Marx: 5 Jahre Quer durch Deutschland zeigt gute Bilanz

02.06.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Rudolf Marx: Fünf Jahre "Quer durch

Deutschland" sind ein klarer Erfolg

Intensive Zusammenarbeit von vier

Partnerkreisen - Treffen am Eckmannshain

VOGELSBERGKREIS ( ). Fünf Jahre "Quer durch Deutschland" - fünf Jahre intensive Zusammenarbeit der Partnerkreise Oberhavel, Schmalkalden-Meiningen, Vogelsberg und des Bezirks Reinickendorf von Berlin sind nach Auffassung von Erstem Kreisbeigeordneten Rudolf Marx ein klarer Erfolg. Sein Fazit: Das Projekt "Quer durch Deutschland" ist eine runde Sache und hat in seiner Entwicklung anfangs formulierte Erwartungen weit übertroffen. Nicht zu unterschätzen sind die vielen Freundschaften, die sich in den vergangenen fünf Jahren zwischen den Kindern, den MitarbeiterInnen der Jugendförderungen und auch der politisch Verantwortlichen entwickelt haben. Nicht zuletzt aus diesem Grund steht außer Frage, dass das Projekt auch in den Folgejahren weitergeführt wird.

Anlässlich ihres Treffens im Vogelsbergkreis zogen die Jugenddezernenten der Partnerkreise Rudolf Marx, Michael Garske (Oberhavelkreis), Klaus Thielemann (Schmalkalden-Meiningen) und Peter Senftleben (Berlin Reinickendorf) Bilanz der Zusammenarbeit im Bereich der Jugendfreizeitarbeit und der gemeinsamen Vermarktung der Jugend- und Freizeiteinrichtungen der Kreise.

Begonnen hatte alles mit einem "Gipfeltreffen" der politisch Verantwortlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Jugendämter im März 1995 auf der Insel Wangerooge. Diesem Treffen folgten im selben Jahr Zusammenkünfte im Schmalkalden-Meiningen und Berlin-Reinickendorf. Zielsetzung dabei waren die Entwicklung einer Strategie für die gemeinsame Vermarktung der Jugendfreizeiteinrichtungen und die Planung gemeinsamer Ferienfreizeitmaßnahmen für Kinder und Jugendliche durch die Jugendförderungen.

Unter dem Motto "Quer durch Deutschland" fand im Sommer 1996 die erste gemeinsame Freizeit für 81 Kinder auf der Insel Wangerooge statt. "Das Experiment ist gelungen, die Partnerschaft zwischen den vier Kreisen konnte weiter mit Leben gefüllt werden", fasste der Vogelsberger Kreisbeigeordnete Rudolf Marx damals die Auswertung der ersten Freizeit zusammen. Nicht nur zwischen den Kindern wurden Freundschaften geschlossen sondern auch zwischen den Betreuerinnen und Betreuern, die damals der Landkreis Schmalkalden-Meiningen und der Vogelsbergkreis stellten.

Im Sommer 1997 folgte dann die gemeinsame Freizeit in Neuglobsow am Stechlinsee (Oberhavelkreis), die in einem großen Kinderfest im Berliner Kinderwald ihren Abschluss fand. Anlässlich dieses Festes wurde von den anwesenden Jugenddezernenten eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, deren wichtigstes Ziel es war, die begonnenen Jugendfreizeiten fortzusetzen. Gleichzeit war es erklärter Wille, die guten Erfahrungen im Bereich der Jugendarbeit auf andere Bereiche auszuweiten und die gemeinsame Vermarktung und Auslastung der Häuser weiter voranzutreiben.

In den Folgejahren fanden dann Freizeiten auf der Ponde-Rosa in Thüringen und im Hansa-Haus in Kühlungsborn an der Ostsee statt.

Organisiert und vorbereitet wurden diese Maßnahmen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendförderungen in Zusammenarbeit mit den nebenamtlichen FreizeitbetreuerInnen, die die einzelnen Veranstaltungen mit sehr viel Engagement und Spaß durchführten. Schon im Vorfeld haben sie dabei einen Teil ihrer Freizeit "geopfert" und an mehrtägigen Vorbereitungsseminaren teilgenommen. Marx betonte an dieser Stelle erneut, dass ohne die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer "alles graue Theorie bleiben müsste".

Im Jahr 2000 konnte erstmals ein Betreuungs-Team aus allen vier Partnerkreisen zusammengestellt werden, das die gemeinsame Freizeit im Kreiszeltlager Eckmannshain durchführt. "Die Stimmung im Team ist hervorragend, man konnte sich auf eine gemeinsame Konzeption einigen und das Programm steht in weiten Teilen," stellte Kreisjugendplfegerin Silvia Lucas nach dem ersten Seminar mit dem Team fest.

Auch in Sachen Vermarktung und Qualitätssteigerung der Jugendeinrichtungen ist man weitergekommen. Im Januar 2000 fand erstmals ein Seminar der Jugendförderungen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen statt. Neben vielen neuen Ideen, die dabei entwickelt wurden, konnten auch in diesem Bereich neue Formen der Zusammenarbeit initiiert werden.