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Landrat Görig ernennt Rettungsassistent Frank Diehl zum organisatorischen Leiter im Rettungsdienst

11.01.2013 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Ernennung zum organisatorischen Leiter im Rettungsdienst – unser Foto zeigt von links Landrat Manfred Görig, Frank Diehl und Werner Rinke (Leiter der Gefahrenabwehr). Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

"Leitungsteam im Kreis ist sehr gut aufgestellt"

Frank Diehl ist von Landrat Manfred Görig ins Ehrenbeamtenverhältnis berufen und zum organisatorischen Leiter im Rettungsdienst ernannt worden. Nach dem Amtseid händigte der Landrat die Urkunde aus und zeigte sich überzeugt, dass sich die Bevölkerung auch bei schwerwiegenden Ereignissen auf die Erfahrung und die Kompetenz dieses Leitungsteams verlassen könne. „Ich bin mir der gewissenhaften Amtserfüllung der Leitungspersonen im Rettungsdienst sicher“, so Landrat Görig, „das Leitungsteam ist bei uns im Kreis sehr gut aufgestellt.“

Der Leiter der Gefahrenabwehr, Werner Rinke, dankte dem Deutschen Roten Kreuz, dem Katastrophenschutz und den Feuerwehren für gutes und reibungsloses Zusammenwirken und höchste Verlässlichkeit und Kompetenz – „auch bei teilweise sehr schweren Einsätzen“. Die drei Säulen der Gefahrenabwehr setzten sich zusammen aus dem Kreisbrandmeister und den leitenden Notärzten, die ergänzt werden vom Team der organisatorischen Leiter, erläuterte Rinke.

Ein organisatorischer Leiter im Rettungsdienst ist ein Einsatzabschnittsleiter im Rahmen der Gesamteinsatzleitung im technisch-organisatorischen Bereich der Notfallrettung. Gemeinsam mit dem leitenden Notarzt führt er den Einsatz. Bei Großschadensereignissen mit mehreren Verletzten oder Erkrankten ist das Ziel die bestmögliche Versorgung der Betroffenen. Organisatorische Leiter sind erfahrene Rettungsassistenten mit einer Zusatzausbildung. Die Aufgaben werden ehrenamtlich ausgeführt.

„Bei einem Großschadensereignis ist eine schnelle und kompetente Lageeinschätzung unverzichtbar“, betonte Werner Rinke, „es müssen dann sofort taktisch-organisatorische Schlüsse und Anordnungen abgeleitet werden.“ Rinke nennt als Beispiele das Organisieren von medizinischem Gerät, das Festlegen von Behandlungsplätzen oder auch eines benötigten Hubschrauberlandeplatzes. Auch das Erfassen der Betroffenen und deren Registrierung gehörten zum Aufgabenbereich. In Abstimmung mit der Zentralen Leitstelle werde der Verletzten- bzw. Krankentransport organisiert und geleitet.

Frank Diehl gehörte bereits 1983 der Jugendfeuerwehr in Hattendorf an, 1993 trat er dem Deutschen Roten Kreuz Alsfeld bei. 1993 und 1996 erfolgten die Ausbildungen zum Rettungssanitäter bzw. zum Rettungsassistenten. Daran schlossen sich zahlreiche Qualifikationen und Weiterbildungen an, wie die Gruppenführerausbildung und Zugführerausbildung im Katastrophenschutz und weitere rettungsdienstliche Fortbildungen. Im vergangenen Jahr folgte die Zusatzausbildung zum organisatorischen Leiter Rettungsdienst.