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Vizelandrat Zielinski besuchte den Waldorf-Kindergarten und den Hort in Schlitz

18.12.2012 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Waldorf-Kindergarten-Geschäftsführerin Elke Hengst (rechts) freut sich über den Besuch des Jugenddezernenten aus dem Kreishaus, Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski (Zweiter von rechts). Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

Jugenddezernent: „Prävention beginnt mit gutem pädagogischen Konzept im Kindergarten“

VOGELSBERGKREIS.   18. Dezember 2012.

„Prävention wird in unserer komplexen Gesellschaft mit vielen Herausforderungen immer wichtige. Gute Prävention beginnt bereits im Kindergarten – mit einem guten pädagogischen Konzept.“ Dies sagte Erster Kreisbeigeordneter Peter Zielinski (Bündnis 90/Die Grünen) im Gespräch mit Elke Hengst, der Geschäftsführerin des Waldorf-Kindergartens in Schlitz. Der Jugenddezernent zeigte sich beeindruckt von der „durchgängig angenehmen Atmosphäre“ im integrativen Kindergarten, im Hort „Sonnenwiese“ und in der Tagesgruppe „Lebensbaum“.

Im Waldorfkindergarten sei die klare Orientierung aufs „konkrete Tun“, aufs gemeinsame Lernen, auf Musizieren und die Natur-Erfahrungen ausgelegt, berichtete Elke Hengst. Dazu zähle auch das Kochen, „natürlich mit Bio-Kost“. Neue Medien spielten mit sehr klaren Regeln fast gar keine Rolle. Die Geschäftsführerin hob die gute Kooperation der Einrichtung mit dem Jugendamt des Kreises hervor, was deren Amtsleiterin Dagmar Scherer, bestätigte. Scherer lobte vor allem die geglückte Vernetzung von Hortangeboten und Kindergarten. Wichtig seien stets „verlässliche Ansprechpartner“, was in Schlitz jederzeit gegeben sei.

Der Waldorf-Kindergarten Schlitz sei seit seiner Gründung 1991 auf Integration angelegt, hob Elke Hengst hervor. Der Kindergarten umfasst zwei Gruppen mit insgesamt 45 Plätzen. Große Bedeutung habe eine intensive und enge Elternarbeit. Probleme träten nicht erst in der Schule auf. Daher sei es gut, möglichst frühzeitig miteinander zu reden.

Bei der Besichtigung des Hortes mit 25 Plätzen in der Jahnstraße hob deren Leiterin Christina Gerbig-Feick die Bedeutung des ganzheitlichen pädagogischen Konzepts hervor, das zugleich auch der Vereinbarkeit von Familie und Beruf diene. „Das Hortangebot hilft mit, Frauen vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes zu bewahren“, sagte Frau Gerbig-Feick.