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Rudolf Marx für Kfz-Zulassungen nicht nur in Lauterbach und Alsfeld

31.05.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Marx: Kfz-Zulassung kann auch

von den Gemeinden erledigt werden

Diskussion in Bürgermeisterdienstversammlung

VOGELSBERGKREIS ( ). Im Vogelsbergkreis gibt es fast so viele Autos wie Einwohner. Daher ist es aus Sicht des designierten Landrats Rudolf Marx gut, dass es keine rechtlichen Bedenken gibt, die An- und Abmeldung von Kraftfahrzeugen "in die Fläche zu tragen". Dies sei "ein Stück bürgerfreundlicher Aufgabenerledigung". In der jüngsten Bürgermeisterdienstversammlung im Lauterbacher Landratsamt wurde bereits über organisatorische und technische Voraussetzungen diskutiert, einige Bürgermeister bekundeten starkes Interesse, Aufgaben vom "Staatlichen Landrat" zu übernehmen. Die Verkehrsbehörde untersteht dem Landrat, gehört jedoch nicht zum Kreisausschuss, sondern zur Landesverwaltung. Marx versprach, umgehend nach seinem Dienstantritt am 10. Juni tätig zu werden. Jetzt werden alle Städte und Gemeinden angeschrieben (mit Ausnahme von Lauterbach und Alsfeld, denn dort gibt es ja bereits Kfz-Zulassungsstellen der Landesverwaltung). Anschließend soll eine weitere Runde die erste Erprobungsphase einleiten. Es ist kein Gebietsschutz vorgesehen, das bedeutet: Jeder soll die Möglichkeit haben, die für ihn günstigste Zulassungsstelle selbst wählen.

Der Leiter der Volkshochschule, Hans Günter Oer, unterrichtete die Bürgermeister über die finanzielle Situation der Einrichtung. Landrat Hans-Ulrich Lipphardt richtete den Appell an die Bürgermeister, die unverzichtbare Arbeit der VHS auch künftig zu stützen. Vertreter der Beratungsstelle für jugendliche Arbeitslose in Lauterbach "B:24" und von Pro-Familia hatten Gelegenheit, den Rathauschefs ihre Tätigkeitsfelder vorzustellen. Im Bereich der Jugendhilfe wurde vereinbart, dass es künftig regelmäßige Treffen zwischen den Bürgermeistern und der Kreis-Fachberaterin für Kindertagesstätten geben soll.