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Qualifzierungsoffensive - Vogelsberg Consult informierte: „Facebook ist eine Fußgängerzone“

29.11.2012 Von: Vogelsberg Consult GmbH

Die Qualifizierungsbeauftragten der Vogelsberg Consult, Andrea Ortstadt (links) und Andrea Schönfeld (rechts) hatten im Campus am Park in Stockhausen den Internet-Redakteur Thomas Noll zu Gast. Foto: Vogelsberg Consult

Internetredakteur Noll plädiert für Kombination aus klassischem und digitalem Marketing

Andrea Ortstadt und Andrea Schönfeld – Qualifizierungsbeauftragte bei der Vogelsberg Consult GmbH –  informierten im „Campus im Park“  in Herbstein-Stockhausen vor Kurzem Unternehmerinnen und Unternehmer über die Möglichkeiten der Qualifizierungsoffensive Vogelsberg, in deren Rahmen die Veranstaltung stattfand. Im Vordergrund stand der Qualifizierungsscheck, der Beschäftigten kleiner und mittlerer Unternehmen zu einem Weiterbildungszuschuss verhelfen kann.

Nach der Einführung präsentierten Schönfeld und Ortstadt den Hauptreferenten des Abends: den Internetredakteur Thomas Noll. Er klärte in einem kenntnisreichen und kraftvollen Vortrag über die Unverzichtbarkeit und Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Unternehmen umfassend auf – und korrigierte gleich zu Beginn den Titel seines Vortrags: Nicht um Präsenz in Social Networks gehe es, sondern ums aktive Mitmachen.

Der Profi aus dem Web-2.0-Bereich ließ keinen Zweifel: ohne Facebook & Co kommt heute keine Firma mehr aus. Zu groß sei die Gefahr, dass einem Kundenstämme wegbrechen – und man wisse nicht einmal, warum. Einfach „Umschalten“ auf Facebook – das sei nicht richtig. Vielmehr plädierte Noll für eine wohlausgewogene Kombination aus klassischem und digitalem Marketing. Offenkundig sei jedenfalls, dass viele Zielgruppen von Produkten und Dienstleistungen heute fast nur noch über Facebook, YouTube und spezielle Foren erreichbar seien.

Es komme darauf an, beispielsweise mit Facebook Kunden zu binden und neue zu gewinnen – durch Vertrauen, durch Transparenz und einlösbare Versprechen. Viele neue „pfiffige“ Möglichkeiten gebe es heute, etwa durch kleine Filme in YouTube, die viel wirksamer seien als gedruckte Werbung, die letztlich niemand mehr lese. Gleichzeitig sensibilisierte er auch für die Belastungen, die die Nutzung dieser Kanäle mit sich bringe. So sei Social Media (fast) ein 24-Stunden-Job, man gebe einen Teil der Kontrolle ab und müsse sich sehr genau überlegen, was genau veröffentlicht wird, da man einmal getätigte Aussagen nicht zurückholen könne.

Statistiken zeigten, dass 75 Prozent aller Deutschen quasi täglich online seien. Bei den jungen Menschen bezifferte Thomas Noll in seinem engagierten Vortrag die Quote auf über 90 Prozent. Aber auch Menschen über 60 seien mittlerweile zu über 25 Prozent im Netz. Tendenz: steigend. Während herkömmliche Websites mindestens in der Lage sein sollten, das abzubilden, was der Kunde erwarte, müsse Web 2.0 deutlich mehr leisten: Transparenz, Ehrlichkeit, Offenheit für Kritik und für Veränderung, Bereitschaft zur Kommunikation und zum Dialog.

Kundinnen und Kunden von heute wollten die Dinge verstehen, die sie kaufen sollen. Die Kunden seien ungeduldig, wissbegierig, wollten alles sofort wissen, legten großen Wert auf Ethik und korrekte Versprechen. Glaubwürdig werde man beim Marketing im Web nicht nur durch schöne Slogans, sondern durch nachweislich positive Erfahrungen.

„Facebook ist eine Fußgängerzone“, sagte Thomas Noll in Stockhausen und wies auf die gewachsene Macht der Verbraucher durch tiefe und breite Information im Web hin. Diese Entwicklung lasse sich nicht mehr umkehren. Verstehen-Wollen, Austausch, Bewertung, Kritik, Erfahrungen, Weiterentwicklung von Produkten – das alles sei heute eine Selbstverständlichkeit und eine Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.

Thomas Noll warnte davor, etwa Facebook einfach als zusätzlichen neuen „Vertriebskanal“ zu sehen. Es gehe vielmehr ums dauerhafte Kommunizieren, auch „um das Produkt herum“. Was ist der Zweck? Wie wird produziert? Was sagen andere Kunden dazu? Diesem Prozess müsse man sich stellen, ohne Angst und ohne den Zwang, alles steuern zu können, mit der klaren Bereitschaft, Kritik einzustecken und dann tatsächlich etwas zu ändern. Permanente Kundenbindung durch ehrliche und dauerhafte Kommunikation – das werde Stück für Stück honoriert. Wunder dürfe man natürlich nicht erwarten.

Wer jedoch verlässlich und konsequent im Web 2.0 präsent sei, der sei auch im „normalen Internet“ schneller zu finden, etwa bei den Google-Schlagworten. Darüber hinaus liefere die Nutzung von Facebook, Google+, Twitter und Blogs sowie von Firmen- und Berufsnetzwerken wie Xing und LinkedIn wesentlich bessere Verschlagwortungen. Das Ergebnis: Die eigene Firma bzw. das eigene Produkt wird wesentlich besser im Internet gefunden.

Die Vogelsberger Qualifizierungsoffensive

Die Qualifizierungsoffensive Vogelsberg, für die die Betriebswirtin Ortstadt und die Bilanzbuchhalterin Schönfeld in der Wirtschaftsfördergesellschaft verantwortlich sind, will die Bereitschaft für berufliche Weiterbildung sowohl bei den Arbeitnehmern als auch bei den Unternehmen erhöhen, vor allem bei den kleinen und mittleren Betrieben (KMU). Sie beraten umfassend und sind für Kontakte sowohl von Firmen als auch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern offen.

Informationen im Detail sind erhältlich über die Qualifizierungsbeauftragten bei der Vogelsberg Consult GmbH:

Andrea Ortstadt und Andrea Schönfeld, Telefon 06631/9616-0

info(at)weiterbildung-vb.de

www.weiterbildung-vb.de
www.weiterbildung-vogelsberg.de
www.qualifizierungsschecks.de
www.bildungspraemie.info
www.meister-bafoeg.info