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Ergebnis der Wahl zum 5. Kinder- und Jugendparlament des Vogelsbergkreises

26.05.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

4778 junge Leute bestimmten, wer

ihre Interessen im Kreis vertreten soll

Wahl zum 5. Vogelsberger Kinder- und

Jugendparlament - Wieder "Geschlechterparität"

VOGELSBERGKREIS ( ). Erster Kreisbeigeordneter und Jugenddezernent Rudolf Marx (CDU) freut sich über die erneut hohe Beteiligung (78,7 Prozent) bei der Wahl zum nunmehr fünften Kinder- und Jugendparlament des Vogelsbergkreises. Marx sieht es als ermutigend an, dass die jungen Leute ihre Chance der demokratischen Teilhabe beherzt ergreifen. Der designierte Landrat erinnert daran, dass das KJP mittlerweile ein eigenständiges Antragsrecht im Kreistag besitzt und sich in den vergangenen acht Jahren ein hohes Ansehen wegen der gewissenhaften Arbeitswese erworben hat. 1992 war das Vogelsberger KJP das erste seiner Art in ganz Deutschland.

Die Wahlbeteiligung liegt etwas niedriger als 1998 (85,1 Prozent) und 1996 (83,6 Prozent). Wie in der zu Ende gehenden vierten Amtszeit herrscht auch in den kommenden zwei Jahren wieder "Geschlechterparität" (die sich auch dieses Mal wieder zufällig ergeben hat): zwölf Mädchen und zwölf Jungen werden sich um die Interessen ihrer Altersgenossinnen und -genossen kümmern. Das neue Parlament ist fast komplett "runderneuert": nur zwei der 24 Abgeordneten sind "alte Hasen", die bereits in der vierten Periode dabei waren.

6076 junge Leute im Alter von 12 bis 17 waren in der vergangenen Woche zur Wahl des 5. KJP aufgerufen - und 4778 machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, die Abgeordneten aus 19 Städten und Gemeinden des Kreises für die im August beginnende 5. Amtszeit des "KJP" zu bestimmen. Die jetzt gewählten Jungen und Mädchen sind zwischen 13 und 17 Jahren alt, der Durchschnitt liegt genau bei 15 Jahren.

Erster Kreisbeigeordneter Marx dankt nochmals allen Schulen für die wichtige organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der Wahl. Marx bedauerte, dass bis auf Weiteres Romrod und Schwalmtal im KJP nicht vertreten sein werden. Dort hatte sich nur jeweils ein Bewerber zu einer Kandidatur bereitgefunden, das zur Wahl erforderliche Quorum von 50 Prozent wurde verpasst. Lauterbach stellt nur zwei statt der vorgesehenen drei Abgeordneten