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Fortbildung in der Kreisverwaltung wird forciert

05.04.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Marx: "Wir meinen es ernst mit der Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter"

Breites Angebot von neuen Seminaren in der

Vogelsberger Kreisverwaltung - Gute Resonanz

VOGELSBERGKREIS ( ). "Verwaltungsmodernisierung ist ein Prozess, der der Bürgerschaft nützen soll. Und an diesem Prozess sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht irgendwie beteiligt, sondern sie sind es selbst, die diesen Prozess tragen", meint Erster Kreisbeigeordneter Rudolf Marx und verweist auf erhebliche Anstrengungen der Kreisverwaltung, die Modernisierung mit vielfältigen Angeboten der Fortbildung zu untermauern. Die Themen der Seminare im "Fortbildungsprogramm 2000" gehen weit über die bisherigen Angebote im EDV-Bereich hinaus.

Neben den Begriffen Textverarbeitung, Datenbank, Tabellenkalkulation und E-Mail tauchen nun auch bisher "nicht beackerte Themenfelder" auf: Kundenorientierung, Konfliktmanagement, Kommunikationstraining, Zeitmanagement - das sind Themen, die nach Auffassung von Landrat Lipphardt und seinem designierten Nachfolger Marx der "Firma Kreisverwaltung" genauso nützen, wie den Beschäftigten selbst. Das Programm kursiert seit einigen Wochen - die Nachfrage, auch nach den neuen Seminaren, ist nach Auskunft von Hauptamtsleiter Erich Bloch gut. Dies spricht nach Auffassung von Rudolf Marx für den Wunsch der Beschäftigten, ihr Know-How aktiv für die Modernisierung einzubringen.

Es entspringe dem gleichen Menschenbild, sowohl auf die Mündigkeit der Bürger als auch auf die Verantwortungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter zu setzen. Bereits im November vergangenen Jahres habe ein sehr erfolgreicher moderierter Workshop für die Amtsleiterinnen und Amtsleiter diese Grundtendenz klar bestätigt. Wie kann die Kommunikation auf der Abteilungsleiter-Ebene verbessert werden? Wie lassen sich Konflikte "managen"? Wie kommt es zu einem sogenannten "Kontraktmanagement" zwischen Verwaltung und Politik? Diese Frage zielte auf die Beschreibung der Rollen ab (Politik gibt die Grundlinien vor und steuert, die Verwaltung entscheidet im "Alltagsgeschäft" mit einem hohen Maß an Verantwortung). Von dieser Tagung in der Rhön im November sei das "deutliche Signal an die Politik ausgesandt worden, dass sich die Bürgerschaft auf hohen Leistungswillen und bürgerfreundliche Dienstleistungen verlassen könne", so Rudolf Marx. Das demokratische Mandat der Politiker und die Fachkompetenz der Verwaltung werde im Prozess der Modernisierung noch effektiver zusammengeführt.

Es sei der Wunsch der politisch Verantwortlichen im Kreistag, im Kreisausschuss und der Behördenleitung, die Fortbildungsangebote zu intensivieren, schreiben Lipphardt und Marx im Vorwort zum Fortbildungsprogramm 2000. Dies dokumentiere sich allein schon dadurch, dass im Vergleich zu 1998 die Ansätze für Fortbildung im Haushalt 2000 fast verdoppelt worden sind. Die 340.000 Mark, die im Haushaltsplan stehen, signalisierten: "Wir meinen es ernst mit der Fortbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", so Marx.

Die Bediensteten der Verwaltung hätten einen hohen Anspruch gegenüber ihrer Arbeit. Sie arbeiteten bereits jetzt kosten-, leistungs- und dienstleistungsorientiert