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Vogelsbergkreis bekräftigt Nein zur A 49 Planung

24.03.2000 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Vogelsbergkreis bekräftigt

sein Nein zur A 49

Wie entscheidet die regionale Planungsversammlung beim RP ?

VOGELSBERGKREIS ( ). In der Sitzung des Kreistagsausschusses für Wirtschaftsförderung, Strukturverbesserung und Fremdenverkehr haben sowohl der amtierende Landrat Hans-Ulrich Lipphardt als auch sein designierter Nachfolger Erster Kreisbeigeordneter Rudolf Marx die ablehnende Haltung des Vogelsbergkreises zum Anschluss der A 49 auf die A 5 im Kreisgebiet bekräftigt.

Der Ausschuss beschäftigte sich in seinem einzigen Tagesordnungspunkt mit der Stellungnahme des Kreises zur Änderung des Regionalplanes Mittelhessen. Bestandteil des Regionalplanes ist auch die zukünftige Linienführung der A 49. Landrat Lipphardt verdeutlichte, dass die im Februar allen Mitgliedern der Regionalversammlung vorgelegten ablehnenden Gründe Bestand haben. Die Anbindung der A 49 sei verkehrspolitisch sinnlos und ökologisch nicht verantwortbar. Sie sei zu teuer und führe zu völliger Überlastung des Streckenabschnitts Homberg /Ohm - Reiskirchener Dreieck. Es zeige sich immer deutlicher, dass der Kreistag des Vogelsbergkreises im Oktober 1997 bzw. im Oktober 1998 mit seinen ablehnenden Beschlüssen richtig lag. Die A 49 in ihrer jetzt geplanten Form bringe keine Entlastungswirkungen, zerstöre aber eines der größten und schönsten Waldgebiete Mittelhessens. Eine Anbindung der A 49 auf die A 5 im Vogelsbergkreis dürfe nicht Wirklichkeit werden.

Die regionale Planungsversammlung tagt am heutigen Donnerstag, dem 30. März in Reiskirchen und unter anderem die Frage A 49 mit auf der Tagesordnung.