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Hessens Sozialminister Stefan Grüttner zu Gast im Lauterbacher Kreishaus - Fachtagung der Optionskommunen – Woide und Marx loben Praxis- und Wirtschaftsnähe

11.04.2011 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner
zu Gast im Lauterbacher Kreishaus

Fachtagung der Optionskommunen – Woide
und Marx loben Praxis- und Wirtschaftsnähe

VOGELSBERGKREIS.   11. April 2011.

Die „Options-Landräte“ Hessens und Sozialminister Stefan Grüttner bewerten die Erfolge im Bereich SGB II, also vorrangig in der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen, übereinstimmend als „höchst erfolgreich“. Dies war der gemeinsame Tenor einer Fachtagung, die vor wenigen Tagen im Lauterbacher Kreishaus stattfand.

Die 13 Kommunen in Hessen – bald werden es 16 sein – die in eigener Zuständigkeit für den Bereich „Hartz IV“ verantwortlich sind, hätten nach den gesetzlichen Veränderungen endlich Planungssicherheit. „Gut, dass der Bund nun den Ländern und den Kommunen vor Ort zutraut, die Sachlage am besten zu kennen“, sagte Sozialminister Grüttner in Lauterbach. Dem pflichtete der gastgebende Landrat Rudolf Marx ausdrücklich bei und verwies wie der Minister auf die hohe Flexibilität der kommunalen Vermittlungsagenturen.

Der Direktor des Hessischen Landkreistages, Dr. Jan Hilligardt, sagte, die hessischen Optionskommunen hätten sich zu einer eigenen „Marke“ entwickelt. Hilligardt lobte den Vorschlag des Fuldaer Landrats Bernd Woide, mit einem Dualen Studiengang Vermittlungscoach an der Hochschule Fulda die Kompetenzen in der Vermittlung weiter zu steigern. Landrat Woide und Landrat Marx hoben in diesem Zusammenhang die schon jetzt bestehende hohe Praxis- und Wirtschaftsnähe des „Projekts Option“ hervor. Hierfür sei der Ansatz einer Berufsakademie genau richtig. Bei den Beratungen in Lauterbach ging es unter anderem auch um die verwaltungstechnische Umsetzung des sogenannten Bildungs- und Teilhabepakets.

In Lauterbach gab Sozialminister Grüttner bekannt, welche drei neuen Landkreise ebenfalls die Option (eigene Zuständigkeit Hartz IV / SGB II) nutzen dürfen. Es sind dies der Lahn-Dill-Kreis, der Landkreis Groß-Gerau und die Stadt Offenbach. Seit 2005 gibt es in Hessen – in keinem anderen Bundesland sind es so viele wie hier – bereits 13 Optionskommen: Landkreis Bergstraße, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Landkreis Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Hochtaunuskreis, Main-Kinzig-Kreis, Main-Taunus-Kreis, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Odenwaldkreis, Landkreis Offenbach, Rheingau-Taunus-Kreis und der Vogelsbergkreis sowie die Landeshauptstadt Wiesbaden. Bundesweit gab es bisher 67 Optionskommunen; 41 weitere Landkreise und Städte kommen nun hinzu.

Informationen zum Optionsmodell in Hessen: http://www.hessenoption.de

Tagung in der Vogelsberger Kreisverwaltung – unser Foto zeigt von rechts Landrat Robert Fischbach (Marburg-Biedenkopf), Rudolf Marx (Vogelsbergkreis) und Sozialminister Stefan Grüttner.
Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis