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Sperrgebiet im Vogelsbergkreis aufgehoben - Blutuntersuchung auf infektiöse Anämie bei allen betroffenen Einhufern negativ - Eindringlicher Appell an die Pferdekäufer: Kein Kauf ohne Gesundheitszeugnis

16.11.2010 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Sperrgebiet im
Vogelsbergkreis aufgehoben

Blutuntersuchung auf infektiöse Anämie
bei allen betroffenen Einhufern negativ

VOGELSBERGKREIS.   16. November 2010.

Nachdem Anfang September in der Gemarkung Freiensteinau-Salz der Ausbruch der ansteckenden Blutarmut (infektiöse Anämie) bei einem Pferd festgestellt wurde, liegt nach der abschließenden Blutuntersuchung von allen betroffenen Einhufern ein negatives Ergebnis vor. Der Sperrbezirk wird daher ab sofort aufgehoben. Dies teilt Veterinärdirektorin Dr. Maria Litmeyer mit.

Im September 2010 wurde in Hessen bei fünf Pferden der Erreger der ansteckenden Blutarmut nachgewiesen. Durch die Errichtung eines Sperrgebietes um die betroffenen Betriebe wurde der Tierverkehr der Einhufer in der Region eingeschränkt. Umfangreiche Untersuchungen des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz wurden eingeleitet.

Eindringlicher Appell an die Pferdekäufer:
Kein Kauf ohne Gesundheitszeugnis

Bei der infektiösen Anämie handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Da immer wieder Pferde auf illegalen Wegen nach Deutschland gelangen und sie eine ernsthafte Gefahrenquelle für die Übertragung der ansteckenden Blutarmut und andere Infektionskrankheiten darstellt, werden Pferdekäufer eindringlich darauf hingewiesen, kein Pferd ohne die erforderlichen Gesundheitszeugnisse und Untersuchungsergebnisse einzuführen.