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Großes Lob aus Berlin für die Arbeit des Vogelsberger Bündnisses für Familie - Workshop im Kreishaus beleuchtete Erfolge und zukünftige Herausforderungen

11.11.2010 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Großes Lob aus Berlin für die Arbeit des
Vogelsberger Bündnisses für Familie

Workshop im Kreishaus beleuchtete Erfolge
und zukünftige Herausforderungen

 

Gute Stimmung beim Familienbündnis-Workshop – unser Foto zeigt von links die Handlungsfeldsprecherinnen Andrea Ortstadt, Heike Bohl, Ingeborg Gutberlet, Dr. Birgit Richtberg, Bündnis-Sprecher Hans Dieter Herget und Moderatorin Elisabeth Goos.
Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

VOGELSBERGKREIS.   11. November 2010.

„Es sind offensichtlich die richtigen Themen, die das Vogelsberger Bündnis für Familie anpackt.“ Das Lob von Elisabeth Goos war eindeutig und verstärkte die ohnehin gute Motivation der ehrenamtlich Engagierten im Vogelsberger Bündnis für Familie. Die Politikwissenschaftlerin von der „Servicestelle Lokale Bündnisse für Familie“ moderierte vor Kurzem im Lauterbacher Kreishaus einen gut besuchten Workshop des hiesigen Bündnisses, das vor zweieinhalb Jahren seine Arbeit aufgenommen hat. Die Servicestelle arbeitet im Auftrag des Bundesfamilienministeriums und betreut 638 städtische und regionale Netzwerke; 73 agieren auf Kreisebene – eines davon ist der Vogelsbergkreis – „keine leichte Anforderung in einem so großen Flächenkreis“, bemerkte der Gast aus Berlin.

Nicht nur die richtig ausgewählten Themen, die sich beim Gründungskongress im Frühjahr 2008 in Romrod in „Handlungsfeldern“ niederschlugen, waren für den bisherigen Erfolg ausschlaggebend. Die Aktiven sind überdies gut vernetzt, „können gut miteinander“, halten auch schon mal einen Personalwechsel aus, haben starke Partner – IHK, Handwerkskammer, Kreis, Kommunen. Und auch die Öffentlichkeitsarbeit des Familienbündnisses wurde als nachhaltig eingeschätzt. Dies sahen Frau Goos und der Sprecher des Bündnisses, Hans Dieter Herget, gleichermaßen so, die beide der Bündnis-Koordinatorin Sandra Obenhack für die eingehende Vorbereitung des Workshops dankten.

In dem Workshop versuchten die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Handlungsfeldern, aus der Verwaltung und aus der Kreispolitik eine Bewertung und erarbeiteten Vorschläge für kommende Schritte, Themen und Maßnahmen. Kreisbeigeordneter Uwe Meyer hatte in Vertretung des Familiendezernenten Landrat Marx die Gäste im Kreishaus begrüßt und die Arbeit des Bündnisses als unverzichtbar heraus gestellt. Zu den Gästen aus der Politik zählten auch Kreistagsvorsitzender Ulrich Künz, Vizelandrat Gerhard Ruhl, die Kreisbeigeordneten Rosemarie Müller, Hans-Helmut Günther und Magdalena Pitzer sowie die Kreistagsabgeordneten Margret Jöckel und Harald Bartel.

Aus Sicht von Elisabeth Goos haben die Familienbündnisse in ganz Deutschland eine wichtige Anschubfunktion – „sie tragen mit ihrem Einsatz zur Attraktivität der jeweiligen Wirtschaftsstandorte bei“, zeigte sie sich überzeugt. Die Themen Familienfreundlichkeit, Demografie und Fachkräftemangel seien für die Wirtschaft von vitalem Interesse. Aus diesem Grund engagierten sich Unternehmen, die IHK und die Handwerkskammer stark – auch im Vogelsbergkreis. Die Sprecherin des Handlungsfeldes „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, Andrea Ortstadt, bestätigte dies nachdrücklich. Die gesellschaftliche Notwendigkeit, auch Eltern mit Schulkindern genügend Möglichkeiten zu geben, die Balance zwischen Familie und Beruf herzustellen, sei ebenfalls immer offenkundiger, sagte Goos.

Die Sprecherin des Handlungsfeldes „Generationsübergreifende Zusammenarbeit / Bürgerschaftliches Engagement“, Romrods Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg, wies auf die wachsende Bedeutung von Nachbarschaftshilfen hin. Heike Bohl berichtete aus dem Handlungsfeld „Gesundheit und Pflege“ von einer breiten Aufklärungskampagne im Bereich Demenz und Palliativ-Versorgung. Ingeborg Gutberlet (Handlungsfeld Erziehungsverantwortung stärken) berichtete von der jährlich stattfindenden Netzwerkkonferenz der 638 Bündnisse, die kürzlich in Hamburg stattfand. Zu einem familienfreundlichen Lebensumfeld gehöre zunehmend die Sicherstellung eines ausreichenden öffentlichen Personennahverkehrs.

Alle Arbeitsgruppen (Handlungsfelder) sind offen für weitere interessierte Bürgerinnen und Bürger. Sie werden in der Kreisverwaltung technisch und organisatorisch begleitet. Die Handlungsfelder sind:

• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• Gesundheit und Pflege
• Erziehungsverantwortung stärken
• Generationsübergreifende Zusammenarbeit / Bürgerschaftliches Engagement.

 

Infos auf der Homepage des Kreises
www.vogelsbergkreis.de

und beim Bundesfamilienministerium
www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de

Informationen über das Beratungsbüro:
www.jsbgmbh.de

Ideen sind willkommen - Koordinationsbüro in der Kreisverwaltung: Telefon: 06641 / 977 - 3404 sandra.obenhack(at)vogelsbergkreis.de

Der Sprecher des Familienbündnisses, Hans Dieter Herget (Mitte) beschreibt die Wirkung und den Entwicklungsprozess des bürgerschaftlichen Engagements.

Kreisbeigeordneter Uwe Meyer überbrachte die Grüße von Landrat Rudolf Marx.

Aufmerksame Zuhöherinnen und Zuhörer im Workshop. In der zweiten Reihe rechts Erster Kreisbeigeordneter Gerhard Ruhl.

Politikwissenschaftlerin Elisabeth Goos moderierte den Workshop im Landratsamt frisch und strukturiert.

Romrods Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg.

Was macht das Bündnis attraktiv für die, die sich einbringen?

Wo liegen die Stolpersteine?

Vogelsberger Bündnis für Familie: erfolgreich in vielerlei Hinsicht.

Fotos: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis