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Die Landräte Marx und Luther bewerten „Optionskommune“ als starken Impulsgeber in der Arbeitsmarktpolitik

23.08.2010 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Die Landräte Marx und Luther bewerten „Optionskommune“
als starken Impulsgeber in der Arbeitsmarktpolitik

VOGELSBERGKREIS.   23. August 2010.

Vor wenigen Tagen hatte Vogelsberg-Landrat Rudolf Marx seinen Amtskollegen Ralf Luther aus dem Partner-Landkreis Schmalkalden-Meiningen zu Gast. Im Lauterbacher Kreishaus erörterten die beiden Verwaltungschefs die aktuellen Möglichkeiten in der Arbeitsmarktpolitik. Landrat Marx hob die „starke Wirksamkeit des Optionsmodells“ hervor. Der thüringische Partnerkreis strebt an, eine von den 41 neuen Bundesoptionen zu werden. Im Vogelsbergkreis – und bislang 69 Kommunen bundesweit – wird nach diesem Modell die Aufgabe aus dem Zweiten Sozialgesetzbuch direkt von der Kommune umgesetzt – das heißt: man kümmert sich auf der Ebene des Landkreises um Langzeitarbeitslose und ihre möglichst rasche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Die Erfahrungen seien durchweg positiv, „weil wir näher an der Wirtschaft dran sind“, wie Marx hervorhob. Und: „Der 100-prozentige politische Konsens, 2005 Optionskommune werden zu wollen, hat sich als richtig und tragfähig erwiesen.“ In der Unterredung wurden die Fachleute aus Thüringen von Werner Köhler, Leiter des Amtes für soziale Sicherung, über die Struktur und die Arbeitsweisen der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) informiert.

Foto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis