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Feierstunde in der Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld: Neue Mensa, neue Mediothek, neue Aula, neuer Klassentrakt, neue Lehrküche, Umbauten, umfangreiche Sanierungen: Vogelsbergkreis investierte 7,2 Millionen Euro

16.06.2010 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Schuldezernent Hanns-Michael Diening und
Schulleiter Herbert Weller freuen sich über ein
Bündel von jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen

 

Feierstunde in der Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld:
Neue Mensa, neue Mediothek, neue Aula, neuer Klassentrakt, neues Treppenhaus, neue Lehrküche, Umbauten, umfangreiche Sanierungen:

Vogelsbergkreis investierte 7,2 Millionen Euro

VOGELSBERGKREIS / ALSFELD. 15. Juni 2010.

Die Geschwister-Scholl-Schule wurde bereits zum Schuljahresbeginn 2008/2009 vom Land Hessen als ganztägig arbeitende Schule mit der Angebotsform Pädagogische MIttagsbetreuung anerkannt.

Im Rahmen des IZBB-Programms (Investitionsprogramm Zukunft-Bildung-Betreuung) konnte die Einrichtung der notwendigen

Mensa, einer Mediothek sowie der Neubau eines Mehrzweckgebäudes

finanziert werden. Während Mensa und Mediothek durch Umbaumaßnahmen im Bestand realisiert werden konnten, wurde für das Mehrzweckgebäude ein an das Schulgebäude angrenzender Neubau errichtet.

Die Gesamtkosten für die IZBB-Maßnahme belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, die zu zwei Dritteln aus den noch zur Verfügung stehenden IZBB-Restmitteln und zu einem Drittel - immerhin eine halbe Million Euro -  aus Eigenmittel des Kreises finanziert wurden. Die Arbeiten erfolgten im Zeitraum Mai 2009 bis Februar 2010.

Mit dem Abschluss der Maßnahme an der Geschwister-Scholl-Schule ist auch das IZBB-Programm im Vogelsbergkreis abgeschlossen. Mit dem insgesamt auf den Kreis entfallenden IZBB-Zuschuss von 5.625.000 € konnten in den letzten Jahren die erforderlichen Neu- und Umbaumaßnahmen im Zusammenhang mit der Einrichtung ganztägiger Angebote an der Gesamtschule Schlitz, Gesamtschule Mücke, Oberwaldschule Grebenhain, Schule an der Wascherde Lauterbach, Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld und Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld durchgeführt werden. Unter Einbeziehung des Eigenanteils des Kreises wurden dafür insgesamt rd. 6.740.000 € verausgabt.

Die IZBB-Maßnahme an der Geschwister-Scholl-Schule ist aber nur ein Punkt  eines umfassenden  Neubau- und Sanierungsprogramms für die Schule.

Daneben wurden noch folgende Maßnahmen ausgeführt:

Erweiterung Klassentrakt (Bauteil F)

Neubau von 12 Klassenräumen und 2 Werkräumen mit einer Nutzfläche von 1.356 m² im Zeitraum 09/2007 bis 09/2008. Baukosten: 2.205.000 €

Neubau Fluchttreppenhaus

Neubau eines Treppenhauses mit Aufzug (behindertengerecht) im Zeitraum 06/2009 bis 12/2009. Baukosten: 415.000 €

Sonderinvestitionsmaßnahmen

· Umbauten in Teilbereichen Bauteil B (Klassentrakt + NW-Räume)
· Gesamtsanierung Bauteil C (4-gesch. Klassentrakt + NW-Räume) 
· Gesamtsanierung Bauteil E (ehem. Werkstattgebäude)
· Umbauarbeiten zur Verlagerung der Verwaltung
· Neueinrichtung einer Lehrküche
im Zeitraum 06/2009 bis voraussichtlich 10/2010. Baukosten: 3.100.000 €

Unter Berücksichtigung der IZBB-Maßnahme wurden an der Geschwister-Scholl-Schule somit bisher 7.200.000 € investiert, berichtete Schuldezernent Diening in der Feierstunde der neuen Aula.

Geplant ist darüber hinaus noch die Sanierung der äußeren Gebäudehülle, der Haustechnik  und der Innenräume in den Gebäudeteilen A (Verwaltungsbereich) und B (Klassentrakt). Die Kosten dafür werden auf ca. 3 – 3,5 Mio. € geschätzt.

Feierstunde in der neuen Aula der GSS - unser Foto zeigt (von links): Kreisbeigeordneten Hans-Helmut Günther, Kreisbeigeordneten Heinz Geißel, Kreisbeigeordneten Hanns Michael Diening (Schuldezernent), Bürgermeister Ralf Becker und Schulleiter Herbert Weller. Rechts die Erste Stadträtin Alsfelds, Ingeborg Beckmann-Launer.
Fotos: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis

Die Bläserklasse 7R erfreute das Publikum unter der Leitung von Herrn Tost mit wohlkingender Musik.

Hohes Lob vom Schulleiter und vom Planenden Architekten Erich Lachmann (Zweiter von rechts) für den Ingenieur Jürgen Henke (Amt für Gebäudemanagement in der Kreisverwaltung, links) und den Leiter des Schulverwaltungsamts, Erich Wahl (rechs) für die gute Zusammenarbeit.

Architekt Lachmann hat der Schule eine Bank gestiftet. Nach der Enthüllung nahmen Schuldezernent und Schulleiter auf ihr Platz. Die Besonderheit: die Bank beginnt breit (das symbolisiert den Beginn der Schulkarriere), und sie endet sehr schmal - Architekt Lachmann, zu den Schülern gewandt: "Das bedeutet: Ihr sollt nicht sitzen bleiben - irgendwann ist es Zeit, ins Leben zu treten..."

Rundgang durch die neue Mediathek.