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Familienbündnis informiert am Samstag, 19. Juni, in Feldatal über Demenz - Landrat Marx: „Das Thema aus der Tabuzone holen, für Früherkennung werben und den Angehörigen helfen“

11.06.2010 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

 

    Familienbündnis informiert am

Samstag,  19. Juni, in Feldatal über Demenz

Landrat Marx: „Das Thema aus der Tabuzone holen,
für Früherkennung werben und den Angehörigen helfen“

VOGELSBERGKREIS.     11. Juni 2010.

Demenz ist eine Krankheit, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Bereits jetzt gibt es im Vogelsbergkreis rund 2000 Betroffene – Tendenz stark steigend. Dieser Tatsache will das Vogelsberger Bündnis für Familie mit einer breit angelegten Informationskampagne Rechnung tragen. Die Veranstaltungsreihe "Samstage gegen das Vergessen" wird am Samstag, 19. Juni, in Feldatal, ab 14 Uhr in der Feldahalle fortgesetzt.

Kann man eigentlich Demenz in einem frühen Stadium erkennen? Gibt es dafür eine „Check-Liste“? Bin ich schon dement oder vielleicht nur überarbeitet und vergesslich? Was kann man zur Vorbeugung tun? Gibt es Chancen, den Verlauf der Krankheit zu beeinflussen? Wo erhalten Betroffene Hilfe? Wo erhalten pflegende Angehörige Unterstützung und Ermutigung? Welcher Arzt kann helfen? Wie kann die soziale Isolation verhindert werden? Wie kann man den Alltag beeinflussen?

Das sind zentrale Fragen, die am Samstag in Feldatal angesprochen werden sollen. Die Initiatoren haben sich vorgenommen, das durchaus ernste Thema „mit Leichtigkeit, fachkompetent und in einer warmen Atmosphäre“ anzusprechen, erläutert Heike Bohl, Sprecherin des Arbeitskreises Gesundheit und Pflege im Familienbündnis.

Für Landrat Rudolf Marx ist klar: „Es ist erforderlich, dieses Thema aus der Tabuzone zu holen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, für Früherkennung zu werben sowie den Betroffenen und den Angehörigen Ermutigung und Hilfsmöglichkeiten an die Hand zu geben.“ Die Zielgruppe der Veranstaltungsreihe sind sowohl von Demenz bedrohte Personen als auch die Angehörigen der Erkrankten. Ziel ist es, Angst und Unsicherheit abzubauen. 

Chefarzt Dr. Dr. Christoph Herda wird einen Fachvortrag halten, Fachkrankenpfleger Ingo Schwalm wird Gedächtnistestungen durchführen. 

Die Diakoniestation Ohm-Felda, der Förderverein Diakoniestation, die VdK-Ortsverbände Groß-Felda und Stumpertenrod/Köddingen, der  Hospizverein Alsfeld e.V. und das DRK werden die Besucherinnen und Besucher mit Informationen versorgen. Die Veranstaltung wird umrahmt vom Mundartchor „Weil mer gut sei“.