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Rudolf Marx: Marktplatz Ausbildung ist konkrete Ausbildungsförderung - Bilanz der Messe im September: Landrat und Vogelsberg Consult gehen von 25 vermittelten Ausbildungsverträgen aus

18.12.2009 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Rudolf Marx: Marktplatz Ausbildung
ist konkrete Ausbildungsförderung

Bilanz der Messe im September:
Landrat und Vogelsberg Consult
gehen von 25 vermittelten Ausbildungsverträgen aus

VOGELSBERGKREIS.    18. Dezember 2009.

25 vermittelte Ausbildungsverhältnisse, 24 Praktika sowie fast 170 Erfolg versprechende Kontakte zwischen Jugendlichen und der heimischen Wirtschaft: Das ist die Bilanz des sechsten „Marktplatzes Ausbildung“, der im September in der Alsfelder Max-Eyth-Schule sowie in der Albert-Schweitzer-Schule stattfand (wir berichteten). Geschäftsführer Thomas Schaumberg und Volkswirt Harald Finke, in der Wirtschaftsfördergesellschaft Vogelsberg Consult für die Ausbildungsmarktförderung zuständig, berichteten kürzlich dem Landrat in einer Bilanz der Messe von den Ergebnissen. 54 Aussteller waren vor Ort, 127 verschiedene Ausbildungsberufe wurden vorgestellt. Die Messe wurde finanziert vom Vogelsbergkreis – maßgeblich aus Mitteln der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) – und erneut organisiert von der Vogelsberg Consult GmbH.

Landrat Rudolf Marx meint dazu: „Die heimischen Unternehmen tragen als Aussteller bei der Messe entscheidend zu ihrem Erfolg bei. Ihre Investitionen haben sich gelohnt – für die jungen Menschen wie auch  für die Region“. Die wesentlichen Ziele seien – noch eindrucksvoller als in den Vorjahren – erreicht worden: bessere Berufsorientierung, also das Zeigen der tatsächlichen Möglichkeiten in der Region, und ein Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses der Aussteller. Die Messe wurde von rund 1500 Schülerinnen und Schülern sowie annähernd 400 Erwachsenen besucht.

Marx dankt den Unternehmen für ihr Engagement im „wohlverstandenen eigenen Interesse und zum Nutzen der Region“ wie auch den beiden veranstaltenden Alsfelder Schulen. Hans-Ulrich Merle, Maßnahmenplaner in der KVA, freut sich ebenfalls über den Erfolg der Messe. Den sieht er vorrangig darin, dass die „jungen Menschen die Gelegenheit erhalten, ihren Blick zu erweitern“. Denn oft „verharren sie bei so manch einem Modeberuf“. Die Möglichkeit, 127 Berufe, die alle hier in unserer Region erlernbar seien, überhaupt kennen zu lernen – dies sei der eigentliche Zweck des Marktplatzes Ausbildung.

Marx, Merle und Schaumberg beleuchten in ihrer Bewertung drei wesentliche Gesichtspunkte. Aus der Sicht der Regionalentwicklung – auch im Hinblick auf die notwendige Demografiepolitik – sei die Messe ein Meilenstein und ein „Aushängeschild der regionalen Ausbildungsförderung im Vogelsberg“, so Landrat Marx. Zum Zweiten gehe von der Messe die klare Botschaft aus: „Die Wirtschaft erwartet Euch mit offenen Armen, sie setzt auf Euer Engagement und Eure Fähigkeiten.“

Drittens stand das Feedback der Aussteller im Zentrum, das die Vogelsberg Consult GmbH stets nach einer Messe einholt. Zwei Drittel der Unternehmen haben sich daran beteiligt. Demnach sagt der weit überwiegende Teil der Unternehmen, dass sich das Engagement der Unternehmen im Hinblick auf die Sicherung des Fachkräftenachwuchses lohne, und zwar fürs eigene Unternehmen, für die Jugendlichen und letztlich für die gesamte Region.

Was die Resonanz der Schulklassen angeht, sei eine steigende Tendenz zu verzeichnen, berichtete Harald Finke. Auf einer Skala von 1 bis 10 wird die Resonanz jetzt mit 7,5 bewertet. Auf die Frage, ob das eigene Unternehmen angemessen präsentiert werden konnte, sagen über 90 Prozent ja. Noch wichtiger sei aus Sicht von Finke die Beantwortung der Frage „Lohnte sich für Ihr Unternehmen die Investition dieser Messe?“ Der Wert auf der Zufriedenheitsskala erreicht in diesem Jahr eine 7,1. Das bedeutet eine Verbesserung um 0,7 Punkte.

80 Prozent der befragten Aussteller sind sich bereits jetzt sicher, dass sie auch am nächsten Marktplatz Ausbildung im Jahr 2011 teilnehmen werden. In der Befragung wurde von vielen Ausstellern angeregt, die Schülerinnen und Schüler im Unterricht weiterhin intensiv auf den Messebesuch vorzubereiten.