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Vulkan Vogelsberg - Konzept abgeschlossen - Vorstellung am Dienstag, 15. September 2009, 18.30 Uhr, Festhalle Schotten - Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen

07.09.2009 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

VULKAN VOGELSBERG
Ein Projekt der Stadt Schotten, des Vogelsbergkreises
und des Wetteraukreises

Entwicklungskonzept abgeschlossen

 

HERZLICHE EINLADUNG
zur Vorstellung der Ergebnisse am

Dienstag, 15. September 2009
18.30 Uhr Festhalle Schotten

Bürgermeisterin Susanne Schaab-Madeisky,
Landrat Joachim Arnold und
Landrat Rudolf Marx laden herzlich ein.

Eine Presseinformation
der ARGE ABRAXAS Team & e.t.a und der Pressestelle Vogelsbergkreis

„Vulkanregion und ArchäologieLandschaft –
eine starke Partnerschaft für einen Geopark“

Experten stellen am kommenden Dienstag die Ergebnisse
ihrer Untersuchungen vor - Vernetzung ist das Kernthema

REGION VOGELSBERG UND WETTERAU.   7. September 2009.

Bei der Erstellung des Entwicklungskonzepts „Vulkan Vogelsberg“ ist jetzt der Feinschliff angesagt. Nachdem in den vergangenen Monaten von der ARGE ABRAXAS & e.t.a. aus Thüringen vor allem die geologischen Schauobjekte, das touristische Potential der Region und die Vernetzungschancen herausgearbeitet worden waren (wir berichteten mehrfach), lauten die Themen jetzt zum Beispiel „Marketingstrategie“ und „Organisationsstrukturen“. „Die zentrale Rolle bei der Vermarktung des Themas Vulkanismus sollte – wie schon bisher – die Region Vogelsberg Tourismus GmbH übernehmen. Dazu gibt es unseres Erachtens keine sinnvolle Alternative“, erklärte ABRAXAS-Marketingexperte Udo Stange und ergänzte: „Zugleich ist es wichtig, das Thema Archäologie als zweite Vermarktungssäule zu etablieren.“

Der Schwerpunkt dieser Angebote liege in der Wetterau, die dafür das Konzept „ArchäologieLandschaft Wetterau“ erstellen ließ und unter dem Titel „Kelten-Römer-Mittelalter“ kürzlich eine Erlebniskarte mit 34 Angeboten auf den Markt brachte. „Es gibt einen breiten Streifen von Münzenberg über den Glauberg und Büdingen bis nach Gedern, in welchem sowohl geologische als auch archäologische Attraktionen in großer Zahl und Dichte zu finden sind. Hier ist unbedingt eine Vernetzung erforderlich, um den Touristen ein attraktives Angebotsspektrum zu bieten“, so Prof. Dr. Harald Kunze, Leiter des Projektteams ABRAXAS & e.t.a. Da müsse nichts an den Haaren herbeigezogen werden, sondern die inhaltlichen Verknüpfungen lägen auf der Hand: „So liegt z. B. die Burg Münzenberg, das sogenannte Tintenfass der Wetterau, auf einen Vulkanschlot. Und für die Gebäude der mittelalterlichen Stadtkerne sind häufig auch Gesteine vulkanischen Ursprungs verwendet worden.“

Für die weitere Entwicklung mit einem Geopark als Klammer setzen ABRAXAS & e.t.a. auf teilräumliche Findungsprozesse in sogenannten Clustern, die sich u. a. mit Produktentwicklung, Qualitätsverbesserung und Netzwerkbildung befassen. Dabei sollten sich erfahrene Akteure an die Spitze stellen, die im betreffenden Raum eine hohe Akzeptanz genießen.

In der Beratung des Lenkungsausschusses vor wenigen Tagen in Schotten, die in Anwesenheit der Landräte Rudolf Marx (Vogelsbergkreis) und Joachim Arnold (Wetteraukreis) in Schotten stattfand, wurden insbesondere die Chancen und die mögliche räumliche Ausdehnung eines Geoparks Vulkan Vogelsberg erörtert.

Die Ergebnisse des Entwicklungskonzepts werden am Dienstag, 15. September, um 18:30 Uhr in der Festhalle Schotten der Öffentlichkeit präsentiert. Um die Ziele und Visionen umzusetzen, sei es sehr wichtig, so Professor Kunze, dass sich möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region mit dem Projekt identifizieren und zu diesem Termin kommen.