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Schuldezernent Diening lobt Kombi-Konzept von Innung und Fachoberschule - Innung des Bauhandwerks und Lehrbauhof stellten hessenweit einzigartiges Modell vor – „Karriere mit Lehre inklusive Fachabitur“

08.04.2009 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Schuldezernent Diening lobt Kombi-
Konzept von Innung und Fachoberschule

Innung des Bauhandwerks und Lehrbauhof
stellten hessenweit einzigartiges Modell vor

„Karriere mit Lehre inklusive Fachabitur“

VOGELSBERGKREIS.    8. April 2009.

Schuldezernent Hanns Michael Diening zeigte sich beeindruckt: „Der Kombi-Kick – Karriere mit Lehre inklusive Fachabitur – das ist ein gutes Modell, das allen Beteiligten nutzt“. Die Innung des Bauhandwerks Vogelsbergkreis, die an der Vogelsbergschule Lauterbach sehr erfolgreich einen Lehrbauhof betreibt, stellte im Landratsamt das hessenweit einzigartige Modell vor, das bereits in der Startphase sehr gute Ergebnisse brachte. Kreisbeigeordneter Diening freute sich über die Erweiterung und Verlängerung des „sehr wirksamen Modellversuchs“ durch das Kultusministerium. Jetzt wirbt die Schule hessenweit bei jungen Leuten für diese „einmalige Chance“ und sucht auch in der Bauwirtschaft weitere Partner. „Besser können sich die Unternehmen die Fachkräfte von morgen nicht sichern“, sagte Hanns Michael Diening.

Edmund Caspar, stellvertretender Obermeister der Innung, Vorstandsmitglied Kurt Metzendorf sowie Ausbildungsleiter Werner Wahl und Fachlehrer Ewald Emken sprachen von einem völlig neuen, stark praxisbezogenen Schul-Typ, der neue Chancen eröffne und dem Fachkräftemangel  - auch auf der späteren Leitungsebene – sehr wirklichkeitsnah begegne.

550 Euro monatliche Vergütung auf dem Weg zum Fachabitur – wo gibt es so etwas? In Lauterbach. Der Lehrbauhof an der Vogelsbergschule (VBS) sucht hessenweit junge Menschen, die den „Kombi-Kick“ interessant finden. Und die VBS sucht landesweit zukunftsorientierte Firmen des Baugewerbes, die sich ihren passenden Fach- und Führungsnachwuchs sichern wollen.

Mit der Kombination „Berufsausbildung im Baubereich und Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife“ hat die Schule seit Sommer 2007 beste Erfahrungen – für alle Beteiligten, berichtete Werner Wahl. Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss und ein Ausbildungsvertrag mit einem Bauunternehmen. Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Schwerpunktmäßig erfolgt die Ausbildung in den ersten beiden Jahren im Betrieb, in der Berufsschule und im Lehrbauhof Lauterbach, im dritten Jahr in der Fachoberschule.

Kombi: der Gesellenbrief und das Fachabitur

Neu ab 2009: innerhalb des dritten Ausbildungsjahres kann auch die Gesellenprüfung im Maurer- oder Beton- und Stahlbetonbauer-Handwerk abgelegt werden. Der allmähliche Übergang vom mittleren zum höheren Bildungsabschluss, weniger Praktika innerhalb der Studienzeit und in den Semesterferien gut bezahlte Ferienjobs sind weitere Vorteile. Noch ein Plus: Alternativ besteht die Möglichkeit zur Weiterbildung als Polier, Meister oder Techniker.

Die Vorteile für Bauunternehmen: Gesicherte Fachkräfte

Bauunternehmen erhalten qualifizierte und motivierte Schulabgänger mit mittlerem Bildungsabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung für Ihr Unternehmen. Der deutlich stärkere Praxisbezug wirke sich auch sehr positiv aus, wenn die Absolventen später einmal Architekt oder Ingenieur werden möchten, betonte Edmund Caspar.

Die Ausbildungsform „Karriere mit Lehre inklusive Fachabi“ werde neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze und viele neue Chancen nachhaltig schaffen, bewertet Schuldezernent Diening das Konzept. Es stärke den Bildungs- und Ausbildungsstandort Vogelsberg und die regionale Wirtschaft und sei somit auch ein „Baustein in der Bewältigung der demografischen Herausforderung“.

 

INFO:

www.karriere-mit-lehre.info

info@lehrbauhof.de

info(at)vogelsbergschule.de

www.lehrbauhof.de

www.vogelsbergschule.de

Telefon 06641 / 4548 oder 06641 / 65540

 

„Karriere mit Lehre inklusive Fachabi“ wurde im Lauterbacher Landratsamt diskutiert. Unser Foto zeigt von links
Ewald Emken, Kurt Metzendorf, Schuldezernent
Hanns Michael Diening, Edmund Caspar und Werner Wahl.
Foto: Pressestelle Vogelsbergkreis