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Landrat Marx: „Hier wird Kirche wahrgenommen“ - In Schotten wird das Gemeinschaftsprojekt zur schulbezogenen Jugendarbeit fortgesetzt – Vertragsunterzeichnung von Kreis, Stadt und Dekanat

01.04.2009 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: „Hier wird
Kirche wahrgenommen“

In Schotten wird Gemeinschaftsprojekt zur
schulbezogenen Jugendarbeit fortgesetzt –
Vertragsunterzeichnung von Kreis, Stadt und Dekanat

VOGELSBERGKREIS.   1. April 2009.

Das Projekt zur schulbezogenen Jugendarbeit in Schotten, das gemeinsam vom evangelischen Dekanat Schotten, der Stadt Schotten und dem Vogelsbergkreis getragen wird, hat sich in den vergangenen acht Jahren zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil der Jugendarbeit vor Ort entwickelt. Dies machten Landrat Rudolf Marx, Bürgermeisterin Susanne Schaab-Madeisky, Dekan Wolfgang Keller übereinstimmend deutlich, als sie vor wenigen Tagen im Schottener Dekanatsjugendhaus den Vertrag zur Kooperation bis Ende 2010 unterzeichneten. Alle Beteiligten gehen von einer Fortsetzung über diesen Termin hinaus aus. Landrat Marx dankte für die bisher geleistete Arbeit der Fachkräfte, die ihren Anstellungsvertrag bei der Kirche haben.

Schotten stand vor acht Jahren weit oben auf der „sozialen Dringlichkeitsskala“, belegt auch durch die Untersuchungen der Jugendhilfeplanung des Landkreises; das Projekt habe sich sehr segensreich ausgewirkt, sagte Landrat Rudolf Marx. Die Zusammenarbeit gestalte sich nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich-konzeptionell sehr gut. Die Personal- und Sachkosten einschließlich der Weiterbildung teilen sich Stadt, Kreis und Kirche: 20 Prozent übernimmt die Stadt, je 40 Prozent tragen Dekanat und Kreis. Zur sozialen Infrastruktur in Schotten trage der Landkreis darüber hinaus dadurch bei, dass er zwei Tagesgruppen finanziere, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden. Verantwortlicher Träger ist der Verein „Menschenskinder“.
 
Dekan Keller hob hervor, dass die gute Konzeption und die Kompetenz der Fachkräfte in den vergangenen acht Jahren unter Beweis gestellt worden sei. Das Projekt „Schulbezogene Jugendarbeit“ habe sich bewährt, es sei jetzt „zuverlässig Bestandteil der Realität“.

Bürgermeisterin Schaab-Madeisky beschrieb die Akzeptanz in der Stadt Schotten als „parteiübergreifend ausschließlich positiv“, sie verwies auf die gute Wirkung des Projekts und dessen Notwendigkeit: „Die Integrationsarbeit ist zu leisten – und sie hilft direkt unseren Schulen und den Schülerinnen und Schülern.“ Diese Aussage der Bürgermeisterin wurde von den Vertretern der Digmudis-Schule und der Grundschule, Jutta Gottwals und Karl Georg Weitz, bestätigt.

Landrat Marx betonte: „In diesem Wirken für die Gesellschaft wird die Kirche deutlich wahrgenommen.“ Keiner der drei Projektpartner hätte die Konzeption allein umsetzen können, sagte Marx und fand dabei die Zustimmung seiner Vertragspartner. 1.500 Schülerinnen und Schüler werden täglich in Schotten unterrichtet. Dekan Wolfgang Keller betonte während der Unterzeichnung die gleichberechtigte Teilnahme der Grundschule, der Gesamtschule und der Schule für Lernhilfe am Projekt. Es gehe um die Lösung von Problemen, die die Schule allein nicht bewältigen könne.

 

Die Vertragsunterzeichnung im Schottener Dekanatsjugendhaus besiegelt die Fortsetzung der erfolgreichen schulbezogenen Jugendarbeit in Schotten.

Unser Foto zeigt (vorne, von links): Landrat Rudolf Marx, Bürgermeisterin Susanne Schaab-Madeisky und Dekan Wolfgang Keller.
Hintere Reihe von links: stellvertretender Schulleiter der Grundschule, Karl Georg Weitz, Erste Stadträtin Heide Förschner, Digmudis-Schulleiterin Jutta Gottwals und Präses Renate Häneke, Dekanat Schotten.

Foto: Pressestelle Vogelsbergkreis