Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Landrat Marx: „Fleiß, Disziplin und vor allem soziale Kompetenz nötig“ - Krankenpflegeschule: Landrat begrüßte 24 junge Leute, die Gesundheits- und Krankenpfleger/in werden wollen

06.10.2008 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: „Fleiß, Disziplin und
vor allem soziale Kompetenz nötig“

Krankenpflegeschule: Landrat begrüßte 24 junge Leute,
die Gesundheits- und Krankenpfleger/in werden wollen

VOGELSBERGKREIS.   6. Oktober 2008.

24  junge Menschen – 22 Frauen und 2 Männer – im Alter von 17 bis 35 Jahren haben am 1. Oktober in der Krankenpflegeschule des Vogelsbergkreises ihre dreijährige Ausbildung begonnen. Sie streben den Beruf des/der „Gesundheits- und Krankenpflegers/in“ an. Dieses erweiterte und insbesondere auf verstärkte Prävention abzielende Berufsbild wird nun bereits im fünften Jahrgang an der Krankenpflegeschule in Alsfeld unterrichtet. Von den 24 Schülerinnen und Schülern kommen 14 aus dem Vogelsbergkreis, sechs aus benachbarten Landkreisen und vier aus den neuen Bundesländern. Je zur Hälfte haben die 24 Auszubildenden ihren Ausbildungsvertrag mit dem Kreiskrankenhaus in Alsfeld und dem Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach.

Landrat Rudolf Marx, Schulleiterin Christiane Schwind und Vertreter der Krankenhäuser in Lauterbach und Alsfeld begrüßten die Neuen. Dabei beglückwünschte Landrat Marx die jungen Leute zu ihrer Entscheidung, gerade diesen Beruf erlernen zu wollen und ermunterte sie zu Disziplin, Durchhaltevermögen und Fleiß.

Darüber hinaus gehörten die Bereitschaft zu Flexibilität und sozialer Kompetenz – und natürlich auch Freude – zum Alltag der Schülerinnen und Schüler beim Erlernen dieses anspruchsvollen Berufs, sagte Rudolf Marx und lobte die jahrelange „hervorragende Zusammenarbeit“ des Kreiskrankenhauses Alsfeld und der Eichhof-Krankenhauses Lauterbach. Er begrüßte die Orientierung des Berufsbildes auf stärkere Anteile in der Gesundheitsprävention.

Hierauf wies auch die Leiterin der Krankenpflegeschule, Christiane Schwind, in ihrem Grußwort hin. Gerade der Grundsatz „ambulant vor stationär“ mache die intensive Beschäftigung mit Gesundheitspflege, Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung unabdingbar. Die zentrale Voraussetzung zum Gelingen in diesem Beruf sei neben den bereits erwähnten Eigenschaften – bei allen organisatorischen und technischen Veränderungen: „Die Liebe zum Menschen sowie Mut und Beharrlichkeit.“

Pflegedienstleiterin Irmgard Raasch vom Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach wünschte den 24 Neuen Erfolg und ein stets hohes Maß an Motivation in einem Beruf, der hohe Verantwortung fordere aber auch viel Freude erzeuge. Henner Häfner, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses, sprach von einer soliden Ausbildung in einer „vorbildlichen Schule mit vorbildlichen Lehrkräften“. Auch Häfner wünschte den Neuen, dass es ihnen gelingen möge, Leistungsbereitschaft mit Freude am Beruf, der auch viele weitere Chancen biete, zu verbinden. Auch ein gutes Miteinander der Schüler untereinander sei wichtig. Manfred Schrewe, Pflegedienstleiter des Kreiskrankenhauses, sowie Herbert Krauß und Monika Raab überbrachten für die Lauterbacher Mitarbeitervertretung bzw. für den Alsfelder Betriebsrat die besten Wünsche.

Die Krankenpflegeschule in Alsfeld, angesiedelt beim Kreiskrankenhaus, ist die größte Ausbildungsstätte in der Region. In der Krankenpflegeschule – Schulträger ist der Vogelsbergkreis – befinden sich gegenwärtig 62 Schülerinnen und Schüler in drei Kursen in der Ausbildung. Knapp 1000 junge Menschen haben in den vergangenen über 50 Jahren dort eine hochwertige Ausbildung erhalten.

Die staatliche Ausbildung dauert drei Jahre. Die Ausbildungsträger der praktischen Ausbildung sind das Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH und das Krankenhaus Eichhof in Lauterbach. Innerhalb der praktischen Ausbildung lernen die künftigen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen alle Pflegebereiche und die ambulanten Einrichtungen der beiden Krankenhäuser, die Psychiatrie, die Geriatrie und die Kinderklinik Bad Hersfeld kennen.

Die Krankenhäuser in Lauterbach und Alsfeld haben mit der Kreiskrankenpflegeschule einen Kooperationsvertrag. Die beiden Krankenhäuser sind die Ausbildungsträger, und mit ihnen haben die Schülerinnen und Schüler auch ihren Lehrvertrag. Sowohl für die Vermittlung der Theorie (ein Drittel, 2.100 Stunden) als auch für die Gestaltung der Praxisvermittlung (zwei Drittel) ist die Krankenpflegeschule verantwortlich.

 

Unser Bild zeigt die neuen 24 Auszubildenden, die Gesundheits- und Krankenpfleger/in werden wollen,
im Foyer der Krankenpflegeschule in Alsfeld mit
Eichhof-Pflegedienstleiterin Irmgard Raasch (links), Kreiskrankenhaus-Pflegedienstleiter Manfred Schrewe (Fünfter von links) und (von rechts) Schulleiterin Christiane Schwind, Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Henner Häfner und Landrat Rudolf Marx sowie Lehrkräfte der Krankenpflegeschule und Vertreter der Mitarbeiter-vertretungen der Krankenhäuser in Alsfeld und Lauterbach.
Foto: Pressestelle Vogelsbergkreis