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Großer Zuspruch bei Angeboten des Jugendamtes

08.09.1999 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

"Nichts würde funktionieren ohne die

engagierten Betreuerinnen und Betreuer"

Jugenddezernent Marx zieht positive Bilanz von Freizeit- und Bildungsangeboten - Über 800 Teilnehmer

VOGELSBERGKREIS ( ). Eine positive Bilanz der Aktivitäten in der Jugendförderung und im Jugendbildungswerk zieht Erster Kreisbeigeordneter Rudolf Marx. Die Angebote dieses Jahres seien bisher von über 800 Teilnehmern wahrgenommen worden. "Nichts würde funktionieren ohne die engagierten Betreuerinnen und Betreuer", unterstreicht der Jugenddezernent, denen er herzlich für Einsatzbereitschaft und Phantasie dankt.

In den Sommerferien 1999 veranstaltete die Jugendförderung sieben Ferienfreizeiten für insgesamt 370 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 17 Jahren. Die

Reiseziele waren sehr vielfältig: Agard am Velence-See in Ungarn. Hier nahmen 30 junge Leute teil, fünf Betreuerinnen und Betreuer sorgten dafür, dass alles klappte. Wangerooge stand wie immer dreimal auf der Menue-Karte, jeweils knapp 80 Kinder bzw. Jugendliche und 14 ehrenamtliche Kräfte genossen den Sommer auf der Nordseeinsel. Das Zeltlager Adlerhorst am Beehler See bei Plön sorgte für 40 TeilnehmerInnen und sieben BetreuerInnen für einen schönen Urlaub. Auch in die Nähe konnte man schweifen: 50 Kids vergnügten sich am Eckmannshain und dabei von neun Betreuern umsorgt.

Quer durch Deutschland zum vierten Mal

"Quer durch Deutschland" stand zum vierten Mal auf der Tagesordnung. Die gemeinsame Freizeit der Partnerkreise Oberhavel, Schmalkalden-Meiningen, Berlin-Reinickendorf und Vogelsberg fand diesmal im Hansahaus in Kühlungsborn an der Ostsee statt, eine Einrichtung die den Reinickendorfern gehört. "Jetzt war jeder Partnerkreis einmal dran, und die jungen Leute habe viele neue Freundschaften schließen können", freut sich Rudolf Marx. Auch in Kühlungsborn waren je 20 junge Leute aus den vier Kreisen versammelt, davon 20 aus dem Vogelsbergkreis. Die zwölf Betreuerinnen und Betreuer kamen aus dem Oberhavelkreis und aus Berlin-Reinickendorf. Wie viel Spaß die Kinder in Kühlungsborn hatten, konnten die Mitarbeiterinnen der beteiligten Jugendförderungen und auch die Jugenddezernenten der Partnerkreise: Michael Garske (Oberhavelkreis), Klaus Thielemann (Schmalkalden-Meiningen), Wolfgang Brennecke (Berlin Reinickendorf) und Rudolf Marx anläßlich ihres Besuchs während der Freizeit feststellen. Dieser Besuch wurde auch dazu genutzt, die Zusammenarbeit im Bereich der Vermarktung der kreiseigenen Freizeiteinrichtungen und der Jugendfreizeiten zu vertiefen.

Der Jugenddezernent lobt das sehr hohe Engagement der nebenamtlichen BetreuerInnen, die die Freizeiten gemeinsam mit der Jugendförderung im Rahmen vier Wochenendseminaren vorbereiten und vor Ort durchführen. Dabei "opfern" sie einen wesentlichen Teil ihrer Freizeit und ihres Jahresurlaubs.

Wie in jedem Jahr wurde für alle Freizeiten ein umfang- und abwechslungsreiches Programm vorbereitet und angeboten: Unterschiedlichste Bastelaktivitäten, Workshops Video, Radio, Theater, Massage u.ä., Gameshows: Hitparade, Herzblatt, Papiermodenschau, Vorher - Nachher-Show, Wetten dass und vieles mehr. Die einzelnen Aktivitäten waren dem Alter der Teilnehmer angepasst und so angelegt, dass die Jugendlichen ihre eigenen Wünsche und Ideen in die Gestaltung miteinbringen konnten.

Natürlich kamen auch die Erholungsansprüche nicht zu kurz. Sowohl der Nordseestrand auf Wangerooge, als auch der Ostseestrand in Kühlungsborn luden zum Schwimmen, Gammeln, unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten und zu erholsamen Sonnenbädern ein. Radtouren in der Umgebung, insbesondere in Kühlungsborn, neugebauter Europaradweg. Im Zeltlager Eckmannshain, das einzige, das nicht am Wasser liegt, erfreute sich die von BetreuerInnen aufgebaute Wasserrutsche bei strahlendem Sonnenschein größter Beliebtheit.

Fast 450 Teilnehmer bei Angeboten des Jugendbildungswerks

Die Aktivitäten des Jugendildungswerks haben in diesem Jahr bisher 447 junge Leute wahrgenommen. Auffallend ist die Ausgewogenheit bei den Teilnehmern: 221 weiblich, 226 männlich. Die Bildungsurlaube des Jugendbildungswerks (JBW) sind sehr beliebt, teilt Jugenddezernent Rudolf Marx mit. Die in einigen Fällen praktizierte Zusammenarbeit mit den Jugendbildungswerken der Stadt und des Landkreises Fulda habe sich bewährt und werde fortgesetzt, so Marx.

"Die Welle" - Strukturen und Entstehungsbedingungen des Faschismus war Thema eines Seminars im Mai. "Watt macht die Nordsee"- fragte ein Bildungsurlaub im Juli und beschäftigte sich mit der Ökologie des Wattenmeeres auf Wangerooge.

Insgesamt sei ein guter Zuspruch bei den Bildungsurlauben festzustellen - nach gegenläufigem Trend der vergangenen Jahre. Zum Teil wurde die Teilnehmerzahl aufgestockt. In den Herbstferien stehen noch zwei Bildungsurlaube in Prag und Berlin auf dem Programm