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Baudezernent Marx gibt Erläuterungen zum Hainigturm in Lauterbach

08.09.1999 Von: Pressestelle Kreisverwaltung Vogelsberg

Hainigturm: Marx stellt sich

vor seine Mitarbeiter

"Bauaufsicht handelt nach Recht und Gesetz"

VOGELSBERGKREIS ( ). "Meine Mitarbeiter im Kreisbauamt und ich ziehen an einem Strang - nicht nur in der Frage Hainigturmsanierung", unterstreicht Erster Kreisbeigeordneter Rudolf Marx. Es sei "selbstverständlich", dass nach Recht und Gesetz gehandelt werde. In der Einschätzung zur Sanierung des Hainigturmes habe er mit seinen Bediensteten keinen Konflikt. Im Interesse der Bürger auf die Sicherheit von Bauwerken zu achten, sei "bestimmt keine Willkür, sondern originäre Aufgabe der Bauaufsicht", so Marx. Es habe eine Reihe von Missverständnissen gegeben, die er aber nun für ausgeräumt halte. Das Ergebnis sei klar und richtig: im nächsten Frühjahr werden Sanierungsarbeiten am Hainigturm beginnen. In diesem Zusammenhang appelliert der Erste Kreisbeigeordnete erneut an die Bürgerschaft Lauterbachs, für die Erhaltung des Turmes zu spenden.

Der Baudezernent verweist auf einen engen Dialog zwischen der Behörde und dem Eigentürmer des Turmes, dem VHC. Dabei sei für die Öffentlichkeit wichtig zu erfahren, dass es weder eine formelle Schließungsverfügung noch eine Sperrung durch die Bauaufsicht gegeben habe. Vielmehr habe seine Behörde den Verein mehrfach schriftlich gebeten - erstmals am 22. April, am Tag zuvor war noch ein entsprechendes Telefonat zwischen Amtsleitung und VHC-Vorstand geführt worden -, in einer örtlichen Überprüfung festgestellte Mängel abzustellen und den Turm bis dahin der Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen. Sieben sicherheitstechnische Mängel wurden im Frühjahr konkret in Form einer Prioritätenliste benannt.

Weil in einem Ortstermin am 1. September zuverlässig vereinbart worden sei, die sieben Mängel abzustellen, werde das Offenhalten Turmes "als Zeichen des Vertrauens gegenüber dem Verein", der Erste Kreisbeigeordnete, bis dahin geduldet. Für die Zukunft sei am 1. September darüber hinaus vereinbart worden, den Turm alle drei bis fünf Jahre zu kontrollieren, wobei das Kreisbauamt für die fachliche Beratung dem VHC zur Seite stehen werde, "um dazu beizutragen, dieses wichtige Lauterbacher Wahrzeichen zu erhalten".