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Bündnis für Familie Vogelsberg - Familiendezernentin Sylke Emmermann weiß jetzt 100 interessierte und motivierte Bürgerinnen und Bürger an ihrer Seite - Drittes Regionaltreffen in Lauterbach ebenfalls erfolgreich - IHK Gießen-Friedberg macht mit

22.11.2007 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Emmermann: „Die drei Regionaltreffen im
Bündnis für Familie haben uns voran gebracht“

Auch in Lauterbach sehr interessierte Akteure
und viele neue Vorschläge – Die IHK macht mit

VOGELSBERGKREIS.   22. November 2007.

Das angestrebte lokale Bündnis für Familie im Vogelsbergkreis hat nun bereits etwa 100 interessierte und motivierte Bürgerinnen und Bürger erreicht. Nach den Regionaltreffen in Grebenhain und Romrod, fand die Vorbereitungsserie nun in Lauterbach ihren Abschluss. „Die drei Regionaltreffen haben uns voran gebracht“, freut sich Familiendezernentin Sylke Emmermann. Die eigentliche Gründung des Bündnisses in einer Großveranstaltung ist für Februar 2008 vorgesehen. Emmermann stellte in Lauterbach den „parteiübergreifenden Bündnischarakter“ des Vorhabens heraus: „Bei diesem zentralen Thema macht es keinen Sinn, in Parteistrukturen und in Legislaturperioden zu denken.“

Hans Dieter Herget, Koordinator für soziale Dienste im Amt für soziale Sicherung in der Kreisverwaltung, stellte die Prognos-Familienstudie 2007 vor. Dabei wurde deutlich, dass die Wohnsituation und das Wohnumfeld für Familien, die im Vogelsberg leben, als sehr gut eingeschätzt wird. Der Kreis belegt hier den Rang 20 von 439 Landkreisen in Deutschland. Größe und Erschwinglichkeit von Wohnraum, wenig Kinderunfälle und wenig Kriminalität gehörten zu den überprüften Kriterien. „Mit diesem Pfund müssen wir mehr wuchern“, ermunterte Herget die Zuhörer in der Aula der Sparkasse Oberhessen. Bis jetzt gibt es bereits 45 Bündnisse für Familie in Hessen.

In den kommenden Wochen werden die vielfältigen Ideen und Vorschläge ausgewertet und in die Gründungsveranstaltung mit eingebracht. Was jetzt schon klar ist und worüber sich Emmermann sehr freut: auch die IHK Gießen-Friedberg macht mit. Geschäftsführerin Beate Hammerla signalisierte in der Lauterbacher Sparkassen-Aula ihre „zuverlässige Unterstützung“ und berichtete bereits von vielen guten Aktivitäten in Mittelhessen, die unter anderem die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Ziel hätten. Sie ermunterte die Vogelsberger, auf den „mittelhessischen Zug mit aufzuspringen“. Hammerla ist IHK-Geschäftsführerin in den Bereichen Starthilfe/Unternehmensförderung sowie Innovation/Umwelt. Darüber hinaus ist sie die Geschäftsführerin des Vereins MitteHessen, bei dem der Kreis Mitglied ist.

Vertreter von Vereinen, Kirchen, Verbänden, Institutionen, Verwaltungen und Initiativen hatten auch in Lauterbach eine Bestandsaufnahme vorgenommen – was gibt es bereits bei uns? war die Frage in der klein gr arb. Im zweiten Schritt konnten Ideen und Wünsche geäußert werden. Sie werden nun in der Kreisverwaltung in schriftlicher Form aufgearbeitet und allen Interessenten – wie schon bei den Treffen in Grebenhain und Romrod – zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse sind als Protokoll nachlesbar auf der Homepage des Kreises unter www.vogelsbergkreis.de

Über folgende sieben Handlungsfelder wurde gesprochen: Erziehungsverantwortung wahrnehmen, generationsübergreifende Zusammenarbeit, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bürgerschaftliches Engagement, familienfreundliches Lebensumfeld, Gesundheit und Pflege.

Das Konzept habe sich als „goldrichtig“ erwiesen, drei regionale Veranstaltungen in der Fläche durchführen und nicht nur eine einzige zentrale. „Denn wir wollen ja näher an die Wünsche der Bürger und an die Vorschläge und Ideen der Akteure heran kommen“, betont Emmermann. Es sei bereits jetzt erkennbar: „Hier wächst ein Konzept, das in der Wirklichkeit verankert ist. Hier wird nichts übergestülpt“, betont die Familiendezernentin.

Die Rolle des Kreises:
Koordination mit direkter Ansprechpartnerin

 

Die Familiendezernentin stellte noch einmal die Aufgabe der Kreisverwaltung klar: „Wir wollen helfen, sammeln, koordinieren und unterstützen.“ Im Parlamentsbüro sei Sandra Obenhack die Kontaktperson für alle Initiativen und die Vernetzung von Aktionen. Emmermann bittet, sich direkt an diese Mitarbeiterin zu wenden.

Kontakt: Telefon 06641/977-3404
sandra.obenhack(at)vogelsbergkreis.de

 

www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de sind weitergehende Informationen über die Bundesinitiative zu finden.

Die Ziele des Bündnisses für Familie

Ziele des Bündnisses sollen sein: Bürgerschaftliches Engagement fördern und stützen, Beruf und Familie besser vereinbaren, die Ressourcen von jungen und alten Menschen wechselseitig besser nutzen, neue Wohnformen entwickeln, die Chancen von jungen Menschen sichern und ausbauen, Hilfen für Familien verlässlich anbieten, Betreuungs-, Gesundheits-, Pflege- und Kulturangebote stabilisieren und ausbauen, Erziehungsverantwortung mobilisieren.

 

FOTOS:
Ein Blick in die Arbeitsgruppen – links im Bild Vizelandrat Gerhard Ruhl.
Hans Dieter Herget (rechts) stellt die Ziele des Bündnisses und Ergebnisse der Prognos-Familienstudie vor.
Die Geschäftsführerin der IHK Gießen-Friedberg, Beate Hammerla (links) im Gespräch mit Kreis-Familiendezernentin Sylke Emmermann.
Ein weiterer Blick in die
Fotos: Pressestelle Vogelsbergkreis