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Vogelsberger Notfunkgruppe nahm für Deutschland bereits zum dritten Mal an einer weltweiten Übung teil - Landrat und Gefahrenabwehrchef loben Einsatzbereitschaft der Funkamateure - "Sicherheit der Bevölkerung wird erhöht"

16.11.2007 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

 

PRESSE-INFORMATION der Vogelsberger Notfunkgruppe
Deutscher Amateur-Radio Club e.V.
16. November 2007.

Vogelsberger Notfunkgruppe nahm
für Deutschland bereits zum dritten Mal
an einer weltweiten Übung teil

 

Landrat und Gefahrenabwehrchef loben
Einsatzbereitschaft der Funkamateure

Internationale Übung erstreckte sich
erneut über drei Kontinente

Vor wenigen Tagen veranstaltete die IARU-Region 1 (Europa, Afrika, Mittlerer Osten und Nord-Asien) ihre bereits dritte Notfunkübung. Landrat Rudolf Marx und Werner Rinke, verantwortlich für die Gefahrenabwehr im Vogelsbergkreis, loben in einer Pressemitteilung die Funkamateure für ihre Bereitschaft bei besonderen Schadenslagen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, auch über die Kreisgrenzen hinaus, mitzuwirken. Dies gelte insbesondere für die bereits getroffenen Vorbereitungen, für die Teilnahme an Ausbildungsveranstaltungen und für Übungen. Rudolf Marx und Werner Rinke halten das gut geübte Zusammenwirken aller Einheiten und Einrichtungen, die an der Gefahrenabwehr beteiligt sind, von größter Bedeutung. Das Know-How und die Präsenz der Funkamateure erhöhe die Sicherheit der Bevölkerung.

Teilgenommen haben Funkstationen der Mitgliedsverbände sowie die Stationen der Not- und Krisenkommunikations-Gruppen. Vier Stunden lang trafen sich die "Headquarter-Stationen" und die speziellen Notfunkstationen von Mitgliedsverbänden auf dem im Bandplan für Notfunk zugewiesen Bereichen im 80-, 40-, 20-, 17- und 15-Meter-Band. Die Leitstation der Übung war in Finnland.

Ziel der Operation: das Interesse der Mitgliedsverbände an Krisenkommunikation erhöhen, die Notfunk-Frequenzen zu testen, Verfahrensweisen für eine möglicherweise notwendig werdende Krisenkommunikation zu erstellen und vor allem das Übermitteln von Nachrichten zu trainieren. Um möglichst realistisch zu überprüfen, ob in einem Krisefall auch tatsächlich die Technik „mitspielt“, wurde bewusst eine maximale Ausgangsleistung von 100 Watt nicht überschritten. Mobile Stationen und solche mit Notstrom wurden dabei besonders berücksichtigt.

 

Auf deutscher Seite nahmen neben dem Notfunkbeauftragten des Distrikts Berlin auch Werner Rinke (Chef der Vogelsberger Gefahrenabwehr) sowie Erhard Stehr, Robert Klee und Jürgen Zimmer aus Alsfeld und Gerhard Hoffmann (Homberg/Ohm), Michael Hubner (Mücke) und Emil Tews aus Lauterbach teil.