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Bündnis für Familie: erstes Regionaltreffen in Grebenhain – „Hervorragende Arbeits-atmosphäre“ - Emmermann: Ein guter Anfang – Die nächsten Veranstaltungen finden am 14. November in Romrod und am 21. November in Lauterbach statt - Ideen sind willkommen - Koordinationsbüro Telefon: 06641 / 977 - 3404

01.11.2007 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Bündnis für Familie:
erstes Regionaltreffen war
am 31. Oktober in Grebenhain
„Hervorragende Arbeitsatmosphäre“

Emmermann: Ein guter Anfang

Nächste Veranstaltungen am
14. November in Romrod und am
21. November in Lauterbach

VOGELSBERGKREIS.   1. November 2007.

Das angestrebte lokale Bündnis für Familie im Vogelsbergkreis nimmt jetzt konkrete Formen an. In der ersten von drei regionalen Veranstaltungen konnte Familiendezernentin Sylke Emmermann etwa 30 Personen aus den Kommunen Schotten, Ulrichstein, Herbstein, Freiensteinau, Lautertal und Grebenhain im dortigen Bürgerhaus begrüßen. „In einer hervorragenden Arbeitsatmosphäre konnte man in zwei Stunden zwei Dutzend neue Erkenntnisse gewinnen – ein sehr guter Anfang“, stellt Emmermann in einer Presseerklärung fest.

Vertreter von Vereinen, Kirchen, Verbänden, Institutionen, Verwaltungen und Initiativen hatten zunächst eine Bestandsaufnahme vorgenommen – was gibt es bereits bei uns? war die Frage der Moderatoren. Im zweiten Schritt konnten Ideen und Wünsche geäußert werden. Sie werden nun in der Kreisverwaltung in schriftlicher Form aufgearbeitet und allen Interessenten zur Verfügung gestellt.

Über folgende sieben Handlungsfelder wurde gesprochen: Erziehungsverantwortung wahrnehmen, generationsübergreifende Zusammenarbeit, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bürgerschaftliches Engagement, familienfreundliches Lebensumfeld, Gesundheit und Pflege.

Das Konzept habe sich bereits jetzt als richtig erwiesen, drei regionale Veranstaltungen in der Fläche durchführen und nicht nur eine einzige zentrale. „Denn wir wollen ja näher an die Wünsche der Bürger und an die Vorschläge und Ideen der Akteure heran kommen“, betont Emmermann. Auch in den kommenden beiden Regional-Veranstaltungen sei jeder und jede herzlich eingeladen, sich mit Ideen einzubringen, „die die Familie und den Zusammenhalt der Generationen stärken.“ Man wolle „kein zentrales Konzept“, sondern eines, das von unten wachse.

Die Rolle des Kreises: Koordination mit direkter Ansprechpartnerin

Die Familiendezernentin stellt die Aufgabe der Kreisverwaltung klar: „Wir wollen helfen, sammeln, koordinieren und unterstützen.“ Im Parlamentsbüro sei Sandra Obenhack die Kontaktperson für alle Initiativen und die Vernetzung von Aktionen. Emmermann bittet, sich direkt an diese Mitarbeiterin zu wenden, auch bei Interesse, an den weiteren Regionaltreffen teilzunehmen.

Kontakt: Telefon 06641/977-3404
sandra.obenhack(at)vogelsbergkreis.de

www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de
(weitergehende Informationen über die Initiative des Bundesfamilienministeriums)

Nach dem nun erfolgreichen ersten „südlichen“ Regionaltreffen in Grebenhain folgt die nächste Informationsveranstaltung am 14. November im Romrod für die Kommunen im Norden und Westen des Kreises. Am 21. November werden dann in Lauterbach die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen in der Mitte und im Osten des Landkreises ihre Ideen einbringen können.

 

Die Ziele des Bündnisses für Familie

Ziele des Bündnisses sollen sein: Bürgerschaftliches Engagement fördern und stützen, Beruf und Familie besser vereinbaren, die Ressourcen von jungen und alten Menschen wechselseitig besser nutzen, neue Wohnformen entwickeln, die Chancen von jungen Menschen sichern und ausbauen, Hilfen für Familien verlässlich anbieten, Betreuungs-, Gesundheits-, Pflege- und Kulturangebote stabilisieren und ausbauen, Erziehungsverantwortung mobilisieren. Bereits jetzt gebe es viele bemerkenswerte Initiativen, die oft nicht genug voneinander wüssten, sagt Sylke Emmermann.


Familiendezernentin Sylke Emmermann bei ihrer Begrüßung zum ersten Regionaltreffen des Bündnisses für Familie im Bürgerhaus in Grebenhain.

Hans Dieter Herget, Koordinator für soziale Dienste in der Kreisverwaltung, bei seinem Vortrag, in dem er auch die Prognos-Familienstudie 2007 beleuchtete. Beim Thema "Wohnsituation und Wohnumfeld" liegt der Vogelsbergkreis weit vorne.

Die Leiterin des Bereichs Dorferneuerung/Regionalentwicklung, Margit Wagner, moderierte eine der Arbeitsgruppen. Mit dabei Sylke Emmermann (sitzend, Zweite von rechts).

Fleißige Ideensammlung in den Arbeitsgruppen.

Fotos: Pressestelle Vogelsbergkreis