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Landrat Marx lädt die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für kommenden Freitag ins Kreishaus ein – Thema: Festlegung der kommunalen Ziele im neuen regionalen Entwicklungskonzept - "EU-Förderung bis 2013 sicherstellen"

06.07.2007 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: „Regionalentwicklung geht nur gemeinsam mit den Bürgermeistern“
 
Landrat lädt die Rathauschefs für kommenden Freitag ins Kreishaus ein – Thema: Regionales Entwicklungskonzept

VOGELSBERGKREIS.     6. Juli 2007.
 
„Europa ist ein zuverlässiger Partner für die Entwicklung unseres Vogelsbergkreises. Fördergelder in Millionenhöhe werden auch in der neuen Periode bis 2013 zur Verfügung stehen – aber nur, wenn wir genau definieren, was wir als Region wollen.“ Darauf macht Landrat Rudolf Marx in einer Presseerklärung aufmerksam und teilt weiter mit, er werde am kommenden Freitag, dem 13. Juli, mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern die kommunalen Ziele des neu zu fassenden regionalen Konzepts intensiv erörtern und gemeinsam festlegen. Denn, so Marx: „Regionalentwicklung geht nur gemeinsam mit den Bürgermeistern.“ Zu den Themen, die der Landrat in seiner Funktion als Vorsitzender des Regionalen Entwicklungsforums besprechen will, gehören die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, kommunale Projektideen zur „BioRegio Holz“ sowie die neuen Auswahlkriterien für die Dorferneuerung.
 
Europa hat bereits seit Anfang der 90-er Jahre den Vogelsbergkreis mit einem zweistelligen Millionenbetrag unterstützt. Mit Beginn des neuen EU-Förderzeitraums von 2007 bis 2013 werden vom Land Hessen auf der Grundlage aktualisierter Entwicklungskonzepte die künftigen Förderregionen ausgewählt. Besondere Berücksichtigung sollen darin unter anderem die Themenbereiche „demografische Entwicklung, Landtourismus, Dorferneuerung, Flurneuordnung und Biorohstoffe“ finden, erläutert Landrat Marx. Der Vogelsbergkreis werde sich fachkompetent mit seinem Regionalforum (Vogelsberg Consult) und dem Amt für den ländlichen Raum dieser Aufgabenstellung annehmen mit dem Ziel, den Vogelsberg auch weiter als Förderregion weiterhin erfolgreich nach vorne zu bringen.
 
Allein seit dem Jahr 2000 seien 100 regionale Projekte in einem Umfang von 4,5 Millionen Euro durch die EU zu je 50 Prozent gefördert worden. Landrat Marx, der Vorsitzender des Regionalen Entwicklungsforums ist, nennt als jüngste Beispiele Touristikcenter Stadtmühle in Lauterbach, das Regionalmuseum in Kirtorf, das Kulturhaus in Romrod. Alle diese Projekte stärkten das regionale Selbstbewusstein und verstärkten darüber hinaus den positiven Aufwärtstrend im regionalen Tourismus.
Die angestoßenen Investitionen bedeuteten immer auch Sicherung von Arbeitsplätzen durch Aufträge fürs heimische Handwerk. Es fließe auch sehr viel Geld in die direkte Stärkung der Wirtschaft und der Arbeitnehmer. Der Vogelsbergkreis sei hessenweit führend bei der Inanspruchnahme von Mitteln der Dorferneuerung (Landesförderung) und Regionalentwicklung (EU-Förderung). Erkennbar führe dieses sinnvoll verwendete Geld des Steuerzahlers zur Stärkung der Struktur des Landkreises, gerade auch bei der Ausbildungsförderung und der Arbeitsplatzsicherung.
 
In der Bürgermeisterrunde mit Landrat am Freitag soll über den Stand des fortzuschreibenden Konzepts informiert und die Zukunftsperspektiven der Städte und Gemeinden eingebunden werden. Moderiert wird die Veranstaltung im Kreishaus von Josef Bühler, der bereits vor einigen Tagen die Gesprächsführung auf dem Kongress der hessischen Regionalforen in Schlitz (wir berichteten) hatte. Der Landrat wünscht sich die gemeinsame verlässliche Festlegung auf wesentliche Ziele. Gegenwärtig wird das bereits existierende Regionale Entwicklungskonzept den neuen Richtlinien, die EU und Land Hessen vorgeben, angepasst. Das Vogelsberger Konzept muss bis Ende August fertig sein und wird dann der Landesregierung zum Auswahlverfahren vorgelegt.