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Großes Interesse bei der Vogelsberger Lehrerschaft - Eine Studie soll die Integration von Computern in den Unterrichtsalltag optimieren - Hoher Rücklauf bei einer Befragung wurde mit Beamern und Brennern belohnt

08.05.2007 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Hoher Rücklauf bei einer Befragung wurde
mit Beamern und Brennern belohnt

Großes Interesse bei der Vogelsberger Lehrerschaft –
Eine Studie soll die Integration von Computern
in den Unterrichtsalltag optimieren

VOGELSBERGKREIS. 7. Mai 2007.
 
„Der beste PC in der Schule ist derjenige, der auch wirklich effektiv genutzt wird“, sagte Schuldezernent Diening in Alsfeld und überreichte Beamer und Brenner an vier Schulen, die sehr großes Interesse an einer Befragung zur optimalen Nutzung von Computern im Unterricht gezeigt hatten.
 
Seit dem Jahr 2001 gibt es im Land Hessen die Medieninitiative Schule(at)Zukunft. In diesen nunmehr acht Jahren wurden vom Vogelsbergkreis Mittel in Höhe von über zwei Millionen Euro in die Ausstattung und in den Support der EDV-Ausstattung der Schulen investiert, teilte Schuldezernent Diening mit. Mittlerweile liege die Ausstattung der Schulen bei etwa 2.000 PC für 17.156 Schüler – das sei eine Quote von „besser als 1:9“ – also neun Schüler teilen sich durchschnittlich einen PC. Mit dieser Ausstattung liege der Vogelsbergkreis in Hessen mit an der Spitze.
 
Die neue Ausstattung werde schon rege genutzt, so Diening, doch gebe es von pädagogischer Seite noch Verbesserungsbedarf bei der Integration dieser neuen Technologien in den Unterrichtsalltag. Die Auswertung einer Studie soll jetzt neue Anregungen schaffen.
 
Die Studie „MIRA(at)school“ wurde beim Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) in Auftrag gegeben. Die Finanzierung übernimmt das Kultusministerium. Die Auftraggeber der Befragung – das Staatliche Schulamt für die Landkreise Gießen und Vogelsberg, das M(at)aus-Zentrum (technologisch federführend) und die drei Schulträger - die Stadt Gießen, der Landkreis Gießen und der Vogelsbergkreis - wollen herausfinden, was verbessert werden kann. Die Auswertung der Studie soll bis etwa Oktober 2007 abgeschlossen sein. Man rechnet mit einer großen Aussagekraft bei der Erhebung, denn der Rücklauf der Befragung ist äußerst positiv.
 
In den vergangenen Wochen wurde im Rahmen der Studie eine Umfrage bei allen Lehrerinnen und Lehrern im Schulamtsbezirk Gießen/Vogelsberg durchgeführt. Um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu bekommen, wurden alle Pädagogen direkt per Fragebogen befragt.
 
Belohnt wurde jetzt das hohe Interesse an der Studie: Schuldezernent Hanns Michael Diening und Leitender Schulamtsdirektor Fellner von Feldegg überreichten am Montag in der Geschwister-Scholl-Schule an vier Schulen aus dem Vogelsbergkreis je einen Beamer und einen externen DVD-Brenner.
 
Der Vogelsbergkreis stellte mit einem durchschnittlichen Rücklauf von 57 Prozent die höchste Quote der drei Schulträger (Durchschnitt Schulamtsberzirk 42 %).
 
Folgende Schulen des Vogelsbergkreises haben dabei einen Rücklauf von über 80 Prozent (das heißt: über 80 Prozent aller Lehrerinnen und Lehrer haben persönlich geantwortet): Astrid-Lindgren-Schule Grebenau, Grundschule Groß-Felda, Grundschule Kirtorf, Pestalozzischule Gemünden, Grundschule Antrifttal, Grundschule Katzenberg, Grund- und Hauptschule Angersbach, Windbergschule Freiensteinau, Eichberg-Grundschule Lauterbach, Gudrun-Pausewang-Schule Lauterbach-Maar, Lautertalschule Engelrod, Dieffenbachschule Schlitz, Grundschule Ulrichstein, Grundschule Schotten, Grundschule Kunterbunt Mücke, Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld, Digmudis-Schule Schotten, Brüder-Grimm-Schule Alsfeld, Vogelsbergschule Schotten.
 
Alle diese Schulen landeten in der Lostrommel im Staatlichen Schulamt. Es haben gewonnen:

Grundschule Antrifttal in Romrod
Grund- und Hauptschule Angersbach
Gudrun-Pausewang-Schule Maar und die
Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld

Schuldezernent Hanns Michael Diening, Leitender Schulamtsdirektor Christoph Fellner von Feldegg, M(at)us-Leiter und der Leiter des Vogelsberger Schulverwaltungsamts, Erich Wahl, überreichten Beamer und Brenner als Belohnung fürs gute Mitmachen an der Befragung.
 

Das Bild zeigt (von links): Bernd Truckenmüller, Schulleiter der Grundschule in Romrod, M(at)us -Leiter Joachim Zeiger, Schulamtsdirektor Christoph Fellner von Feldegg, Schuldezernent Hanns Michael Diening, Marco Allendorf, Schulleiter Herbert Weller (beide Geschwister-Scholl-Schule), Andreas Höcher (EDV-Fachbereichsleiter der Grund- und Hauptschule Angersbach) und Julia Plumhoff (Gudrun-Pausewang-Schule Maar).
 
Foto: Vogelsbergkreis