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Verwaltungsfachangestellter - Berufsbild wird modernisiert

13.06.1999 Von: Pressestelle Landratsamt

Mehr Praxis, mehr kaufmännisches

Denken, bessere Marktchancen

Lipphardt: Beruf des Verwaltungsfachangstellten

durch Modernisierung zukunftssicher machen

VOGELSBERGKREIS ( ). Auf Einladung von Landrat Hans-Ulrich Lipphardt informierten sich kürzlich Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbehörden im Vogelsbergkreis (Städte, Gemeinden, Staatliche Dienststellen, Kirchenverwaltungen) über die Neuordnung des Ausbildungsberufes Verwaltungsfachangestellte(r). Aus Sicht des Vogelsberger Verwaltungschefs ist es notwendig, den Beruf des Verwaltungsfachangestellten „durch Modernisierung zukunftssicher zu machen“. Noch bürgernäher, noch dienstleistungs-orientierter, noch kosten- und leistungsbewusster - darauf ziele die Ausbildung zu diesem anspruchsvollen Beruf ab. Ab dem Ausbildungsjahr 1999, also ab dem 1. August, tritt die Reform in Kraft.

Hauptamtsleiter Erich Bloch begrüßte als fachkompetende Referenten den Ausbildungsberater des Hessischen Innenministeriums, Bernd Mergard, den Studienleiter des Hessischen Verwaltungsseminars Kassel, Horst Fehrl, und den stellvertretenden Schulleiter der Kreisberufsschule Lauterbach, Siegmar Günther.

Die Experten machten deutlich, dass mit der Ausbildungsreform die Anpassung des Berufsbildes an die neuen Anforderungen einer modernen Verwaltung als Dienstleistungsbetrieb erfolgen wird. Neben einer Verstärkung der Praxisanteile findet eine stärkere Orientierung an den kaufmännischen Bereichen statt. Eine wesentliche Änderung wird im traditionellen Haushaltswesen erfolgen. In Zukunft wird dies geprägt sein von Kosten- und Leitstungskriterien.

Die Nachwuchskräfte sollen gut und gründlich auf die neuen Anforderungen in der modernen Verwaltung vorbereitet werden. Mit der Ausbildungsreform wird auch eine Verbesserung der Marktchancen der Absolventen nach Beendigung der Ausbildung verbunden sein, sind sich Landrat Lipphardt und Hauptamtsleiter Bloch sicher. Trotz Unwägbarkeiten, die jede Reform mit sich bringe, werden sich die Ausbildungsbehörden den neuen Anforderungen stellen und weiterhin Ausbildungsstellen anbieten und damit ihrer regionalen Verantwortung für den Lehrstellenmarkt nachkommen.

Fragen aus der Versammlung konnten von den Referenten eingehend beantwortet werden, wobei für den schulischen Bereich noch Richtlinien des Landes Hessen erwartet werden.