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Schüler verschönerten ihre Schulen

09.06.1999 Von: Pressestelle Landratsamt

Kreis vergab Preise für Schulgestaltung

Hauptmann-Schule, die Grundschulen in Angersbach und Schotten sowie Lernhilfeschule Lauterbach sind Wettbewerbssieger

VOGELSBERGKREIS ( ). „Es zeigt Tatkraft und einen engen Bezug zum Lernort, wenn Eltern und Lehrer, vor allem aber Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen, um ihre Schule zu verschönern“, meint Landrat Hans-Ulrich Lipphardt und gibt die Sieger des diesjährigen Gestaltungswettbewerbs bekannt: die Gerhart-Hauptmann-Schule Alsfeld, die Grund- und Hauptschule Angersbach und die Grundschule Schotten teilen sich den ersten Preis in der Gruppe eins. In der Gruppe zwei - in ihr waren ausschließlich die Schüler kreativ - hatte die Schule für Lernhilfe Lauterbach die Nase vorn.

Auch in diesem Jahr hatte der Vogelsbergkreis wieder einen Gestaltungswettbewerb für alle Schulen des Kreises ausgeschrieben. Dabei sollten Schulräume, Treppenhäuser oder Informationsbereiche nach den Vorstellungen der Schüler gemeinsam mit Eltern und Lehrern verschönert werden. Hierbei sind nach den Worten von Landrat Hans-Ulrich Lipphardt wieder „Phantasie und Ideenreichtum“ deutlich geworden. Den Teilnehmern des Wettbewerbs wurden Materialien im Wert von 500 Mark je Schule zur Verfügung gestellt, dann konnte es auch schon losgehen.

Alle teilnehmenden Schulen wurden zur Bewertung zunächst in zwei Gruppen aufgeteilt: In der ersten Gruppe wurden die Schulen zusammengefaßt, in denen eine praktische Mitarbeit von Eltern und Lehrern erforderlich ist (Grundschulen, Förderstufen, Grund- und Mittelstufe der Schulen für Lernhilfe, Schulen für Praktisch Bildbare), der zweiten Gruppe gehörten die Schulen an, bei denen ausschließlich die Schüler selbst Hand an ihr Werk legten (Mittelstufenschulen, Oberstufenschule, Hauptstufen der Schulen für Lernhilfe, Berufsschulen).

Vor einigen Tagen ging die Bewertungskommission auf Rundfahrt, um sich die Ergebnisse der phantasievollen Verschönerungsmaßnahmen anzusehen und zu bewerten. Der Jury gehörten vier Damen und Herren aus dem Kreisausschuß und je ein Vertreter aus dem Staatlichen Schulamt, dem Hochbauamt und dem Schulverwaltungsamt an. Bewertet wurde in erster Linie die Gestaltungsidee und in welchem Umfang die Schüler an der Planung und Ausführung mitgewirkt haben. Außerdem wurde aber auch die Art der Ausführung, beispielsweise die farbliche Gestaltung, die Größe und Präzision des Werkes bewertet.

Aus der ersten Gruppe hatten die Arbeiten der Gerhart-Hauptmann-Schule Alsfeld, der Grund- und Hauptschule Angersbach sowie der Grundschule Schotten am meisten überzeugt und den ersten Preis in Höhe von je 300 Mark erhalten. Einen zweiten Preis in Höhe von jeweils 250 Mark erhielten die Grundschule Homberg, die Schule für Lernhilfe Gemünden, die Grundschulen in Gemünden, Kirtorf und Freiensteinau sowie die Gesamtschule Schlitz. Einen „Fleißpreis“ in Höhe von 100 Mark erhielt die Stadtschule Alsfeld.

In der zweiten Gruppe belegte die Schule für Lernilfe Lauterbach den ersten Rang und konnte sich über 300 DM freuen. Drei Schulen landeten auf dem zweiten Platz und erhielten je 250 DM: Gesamtschule Grebenhain, Haupt- und Realschule Lauterbach und die Gesamtschule Schotten. Einen „Fleißpreis“ bzw. Anerkennungspreise in Höhe von 100 Mark erhielten die Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld, die Vogelsbergschule Lauterbach und die Grund- und Hauptschule Herbstein.