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Landesmusikakademie Schloss Hallenburg in Schlitz jetzt komplett - Ministerpräsident Koch: "Ein Juwel für die Stadt. Eine Chance für Hessen" - Rede von Vizelandrat Gerhard Ruhl anlässlich der feierlichen Einweihung des Ökonomiegebäudes

18.10.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Dienstag, 17. Oktober 2006, 15.00 Uhr, Schlitz, Hallenburg

Schloss Hallenburg - Landesmusikadademie - Einweihung Ökonomiegebäude mit Konzertsaal, Bettenhaus und Restaurant

In seiner Rede zur feierlichen Einweihung des restaurierten Ökonomiegebäudes sagte Ministerpräsident Roland Koch:

"Jetzt hat Hessen seine Musikakademie. Ein Juwel für die Stadt. Eine Chance für Hessen."

Freude im Foyer

des restaurierten Ökonomiegebäudes: Im Gespräch sind (von links) Bürgermeister Hans-Jürgen Schäfer, Vizelandrat Gerhard Ruhl und Ministerpräsident Roland Koch. Foto: Vogelsbergkreis

Grußwort von Herrn Ersten Kreisbeigeordneten Gerhard Ruhl

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Koch,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Schäfer,

sehr geehrter Herr Präsident Becker,

sehr geehrte Damen und Herren,

es ist eine große Ehre für mich, an dieser Einweihungsfeier teilnehmen zu dürfen. Ich überbringe Ihnen die herzlichen Grüße von Herrn Landrat Rudolf Marx, der heute leider nicht teilnehmen kann. Ich darf Ihnen die große Freude von Herrn Marx übermitteln, der, wie Sie wissen, als Landrat und als Vorsitzender des Regionalen Entwicklungsforums Vogelsberg, immer mit ganzer Kraft hinter diesem nun vollständig verwirklichten einzigartigen und herausragenden regionalen Projekt stand und steht.

Meine Damen und Herren, der Vogelsbergkreis dankt der Stadt Schlitz und seinem Magistrat, allen voran Herrn Bürgermeister Schäfer, für Weitsicht, Klugheit, Mut und Beharrlichkeit. Eine millionenschwere Kraftanstrengung der Stadt wird sich als rentierliche Investition erweisen. Die Stadt profitiert bereits heute direkt immateriell und natürlich auch materiell von dem beeindruckenden Konzept.

Ohne der Stadt Schlitz etwas nehmen zu wollen – was hier heute bestaunen dürfen, ist auch und gerade ein regionales Projekt, und zwar eines der obersten Güte. Es erfüllt alle Ziele, die wir uns in der Region gegeben haben, in herausragender Weise. In bester Zusammenarbeit, zuvorderst zwischen unserer Kreisbehörde Dorf- und Regionalentwicklung im Amt für den Ländlichen Raum und dem Magistrat der Stadt Schlitz, ist auf wohltuende Weise Denken und Handeln im regionalen Kontext dokumentiert worden. Das mag manchen als eine Selbstverständlichkeit erscheinen – an einem Tag wie diesem ist es aber unverzichtbar, auch den fachlich handelnden Akteuren einmal von Herzen zu danken, die mit Kompetenz und Zuverlässigkeit am „Bohren teils sehr dicker Bretter“ beteiligt waren. Ich nenne hier beispielhaft unsere Sachgebietsleiterin für Dorf- und Regionalentwicklung im Landratsamt, Frau Margit Wagner. Sie steht mit ihrem Team auch für die effiziente Zusammenarbeit mit dem Land und der Investitionsbank Hessen, die im Verbund mit den Landkreisen das Fördergeschäft umsetzt.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, dieses städtische und regionale Projekt hat Strahlkraft in die Region und Signalwirkung für ganz Hessen. Es zeigt, wie viel erreicht werden kann, wenn unternehmerischer Mut mit konzeptionellem regionalem Denken verzahnt wird. Dieses Projekt ist der lebendige Beweis für die Richtigkeit unseres Regionalen Entwicklungskonzeptes: es verbessert die Lebensqualität, es steigert die Attraktivität der gesamten Region, es dynamisiert regionale Wertschöpfungsketten und erschließt nicht zuletzt die regionalen und lokalen Wertschöpfungspotenziale. Denn seit über 15 Jahren ist das unser Credo in der Region: Wir wollen Katalysator der vorhandenen Potenziale sein. Dafür brauchen wir natürlich Partner. Daher danke ich ganz besonders dem Land Hessen, sehr verehrter Herr Ministerpräsident, für die jahrelange Unterstützung. Ganz besonders jedoch für die Bereitstellung der Finanzmittel von über 1 Million Euro in Form von EU- Mitteln für das Projekt „Ökonomiegebäude“ aus dem Angebot des Landes Hessen zur Förderung der regionalen Entwicklung, speziell aus dem Programm „Eigenständige Entwicklung und Lebensqualität“.

Ich danke auch dem Landesmusikrat Hessen für seine strategische Entscheidung, gerade die schöne Stadt Schlitz in unserem zentral gelegenen Vogelsbergkreis als Standort für die erste hessische Musikakademie gewählt zu haben.

Nunmehr erfüllt „Schloss Hallenburg“ mit seinem umfassenden soziokulturellen Angebot die beabsichtigte integrierte Entwicklungsstrategie: Kultur wird zur Triebfeder regionaler Wertschöpfungsketten. Kultur wird – und ist bereits – ein wirtschaftlicher Standortfaktor erster Güte.

Das Ökonomiegebäude mit Konzertsaal und Hotellerie im Umfeld der Musikakademie ist ein Leitprojekt,es stiftet Identität, sicherte und sichert viele Arbeitsplätze, auch im bei uns so wichtigen Handwerk. Das ganze Konzept stimmt einfach. Und deshalb ist die Freude bei uns allen heute so groß. Ich wünsche allen Verantwortlichen für die kommenden Jahre und Jahrzehnte Erfolg und Glück. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.

Siehe auch Berichterstattung in OSTHESSEN-NEWS am 17. Oktober 2006 "Musikakademie funktions- und arbeitsfähig - Bettenhaus und Konzertzentrum"

 

http://www.osthessen-news.de