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Deutsche Nierenwoche - Ich schütze meine Nieren - Vorsorgetag im Gesundheitsamt am 19. September

14.09.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

„Ich schütze meine Nieren“

Vorsorgetag im Gesundheitsamt am 19. September

im Rahmen der bundesweiten Nierenwoche

VOGELSBERGKREIS ( ). Die Deutsche Nierenstiftung veranstaltet vom 16. bis 22. September eine bundesweite Nierenwoche. Das Motto lautet: „Ich schütze meine Nieren – Ein Programm zur Erkennung und Vorbeugung“. Die Nierenstiftung widmet sich der Prävention und Früherkennung von Nierenerkrankungen. Das Kreisgesundheitsamt und der „Selbsthilfeverein der Dialysepatienten und Transplantierten Mittelhessen“ veranstalten im Rahmen der Nierenwoche gemeinsam am kommenden Dienstag, dem 19. September, im Gesundheitsamt, Gartenstraße 27, Lauterbach, einen Vorsorgetag.

Was ist für diesen Vorsorgetag am 19. September geplant?

Ab 12 Uhr bis 16 Uhr referiert der Vorsitzende des „Selbsthifevereins der Dialysepatienten und Transplantierten Mittelhessen“, Ewald Hofmann aus Schwalmtal, über Symptome und eigene Wahrnehmungen von Nierenerkrankungen. Das Gesundheitsamt bietet gleichzeitig kostenlos Blutdruckmessungen und Urinuntersuchungen an, um eventuelle Risikofaktoren zu erkennen.

Ab 16 Uhr bis 18 Uhr referiert der Nephrologe und Diabetologe Dr. Stefan Zinn über das „teuflische Dreieck: Bluthochdruck – Diabetes – Niere“. Die Referenten stehen auch für Einzelgespräche zur Verfügung. Das Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises lädt die Bevölkerung zu den kostenlosen Vorträgen recht herzlich zur Teilnahme ein.

Wie dringlich Aufklärung und Vorbeugung sind, zeige die ständige Zunahme von nierenkranken und dialysepflichtigen Patienten, betont Ewald Hofmann. Im Jahr 2004 wurden insgesamt 60.992 Patienten mit Dialyseverfahren versorgt. 16.027 von ihnen wurden erstmalig in ein Verfahren der chronischen Nierenersatztherapie aufgenommen. Damit stieg die Zahl der Dialysepatienten um gut 3,7 Prozent. Zukünftig sei mit einer noch höheren Zuwachsrate zu rechnen, denn die Volkskrankheiten Diabetes – Typ 2 und Bluthochdruck schlügen vermehrt zu Buche. Auch der demographische Wandel der Gesellschaft spiele eine Rolle, denn der Verlust der Nierenfunktion sei auch eine Alterserscheinung. Umso wichtiger sei die rechtzeitige Vorsorge und umfassende Informationen.