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100 Ausbildungsplätze in der Altenpflegeschule

14.04.1999 Von: Pressestelle Landratsamt

Lipphardt: 100 Ausbildungsplätze

sind ein bedeutender Faktor

Landrat begrüßte 25 neue Altenpflegeschüler

der Aenne-und-Konrad-Geisel-Schule

VOGELSBERGKREIS ( ). Landrat Hans-Ulrich Lipphardt begrüßte vor kurzem 25 neue Schülerinnen und Schüler an der Aenne-und-Konrad-Geisel-Schule in Alsfeld. Landrat Lipphardt, der auch Vorsitzender des Vereins für Berufsausbildung ist, lobte die enorme Bedeutung der Altenpflegeschule für den heimischen Ausbildungsmarkt. Hier werde eine ganzheitliche Ausbildung für viele junge Menschen in der Region verwirklicht. 100 Ausbildungsplätze seien „ein bedeutender Faktor“, unterstreicht Lipphardt.

Der Verein für Berufsausbildung ist Träger der Altenpflegeschule, in der sich gegenwärtig 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier Kursen in Ausbildung befinden. Es ist vorgesehen, jeweils im Frühjahr und im Herbst einen neuen Kurs zu beginnen, und damit die Ausbildungskapazität ab nächstem Jahr auf dauerhaft 150 Auszubildende zu erhöhen, erläuterte die Leiterin der Schule, Monika Luh.

Der Verein für Berufsausbildung agiere als „Hersteller von Chancen“ auf dem Vogelsberger Ausbildungsmarkt, betonte Landrat Lipphardt. Der Erfolg sei unabweisbar, denn über 700 zusätzliche Ausbildungsplätze in den vergangenen 12 Jahren sprächen für sich. Hiervon stelle die Altenpflegeschule „zuverlässig das größte Kontingent“.

Landrat Lipphardt gratulierte den neuen Schülerinnen und Schülern zu ihrer Entscheidung, den Beruf der Altenpflegerin bzw. des Altenpflegers zu erlernen. Menschlicher Umgang mit unseren alten Mitmenschen erfordere sicher ein gutes Herz und das Erwerben einer guten Qualifikation. Menschlichkeit und Kompetenz seien kein Gegensatz. Lipphardt lobte erneut den „durchdachten ganzheitlichen Ansatz der Ausbildung“ der Altenpflegeschule.

Lipphardt und Luh bewerteten es als positiv, dass nun ein bundeseinheitliches Gesetz für die Berufe der Altenpflege im Entwurf vorliege, das sich an der Gleichstellung mit der Krankenpflege orientiere. Bedenken hat die Schulleiterin allerdings hinsichtlich der geplanten Sonderregelung für Umschüler, deren Ausbildungszeit um ein Jahr gekürzt werden soll. Es dürfe nicht zu einer „Zwei-Klassen-Ausbildung“ kommen, so Monika Luh.