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Am Freitag, 2. Juni gründet sich im Lauterbacher Eichhof-Krankenhaus eine Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe

29.05.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Eine Information des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. und des Eichhof-Krankenhauses Lauterbach

Prostatakrebs: Wertvolle Informationen

für Männer und ihre Angehörigen

Am Freitag um 16 Uhr im Eichhof-Krankenhaus:

Gründung einer Vogelsberger Selbsthilfegruppe

VOGELSBERGKREIS ( ). Dr. Tomislav Kalem, Urologe im Eichhof-Krankenhaus, wird am Freitag, dem 2. Juni, ab 16 Uhr im Vortragssaal der Psychiatrie des Eichhof-Krankenhauses in Lauterbach einen Vortrag über Diagnose und Therapie des Prostatakrebses halten. Eingeladen hierzu sind Männer und ihnen Nahestehende, die Information über diese Erkrankung suchen und Aufklärung über die Heilungschancen und Risiken des Prostatakrebses wünschen. Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS), www.prostatakrebs-bps.de und dem Eichhof-Krankenhaus. Teilnehmen werden auch die Leiter der Prostatakrebs Selbsthilfegruppen Fulda und Gießen, Hans Lehmann und Günter Feick. Fragen der Besucher werden umfänglich beantwortet. In dieser Veranstaltung ist auch die Gründung einer Vogelsberger Selbsthilfegruppe geplant, die von Landrat Rudolf Marx unterstützt wird.

Der Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Wird er im frühen Stadium erkannt, besteht eine gute Chancen auf die Beherrschung der Erkrankung, heißt es in einer Pressemitteilung des Eichhof-Krankenhauses und des Prostatakrebs-Selbsthilfeverbandes. Durch rechtzeitige Vorsorgeuntersuchung könne ein lebensbedrohender Krankheitsverlauf vermieden werden. Informationshilfen für Ratsuchende bieten neben den Medizinern auch die über 160 ProstatakrebsSelbsthilfegruppen in Deutschland. In Hessen sind es bereits 11 Gruppen, und auch für den Vogelsbergkreis möchten der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) und das Eichhof-Krankenhaus versuchen, eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen. Der BPS ist ein gemeinnütziger Verein, der von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband ist.

Die Informationen und Hilfsangebote der Prostatakrebs-Selbsthilfe basieren auf den Erfahrungen der Männer und Frauen in den Selbsthilfegruppen, die in einem weltweiten Verbund miteinander stehen. Die wichtigsten Verbündeten der Selbsthilfe sind die Ärzte und ihre medizinischen Fachgesellschaften. Die Treffen der Selbsthilfegruppen, wie auch die gesamte Arbeit der Prostatakrebs Selbsthilfe, ist für alle Teilnehmer kostenfrei und mit keiner Mitgliedschaft verbunden. Die Selbsthilfe basiert ausschließlich auf freiwilliger Hilfe auf Gegenseitigkeit, ohne bürokratische oder gar finanzielle Hindernisse. Die Ziele der Prostatakrebs Selbsthilfe sind die Weitergabe und der Austausch von Informationen über Diagnose- und Behandlungsformen, die Stärkung des Selbstvertrauens, die Sicherung der Lebensqualität sowie Informationen zu sozialrechtlichen Fragen.

Die Einstellung des Betroffenen und seines Umfelds habe einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung, betont Günter Feick vom Selbsthilfe-Verband. Damit auch Männer und Frauen im Vogelsbergkreis die Möglichkeiten der Prostatakrebs Selbsthilfe nutzen können, laden der Bundesverband Prostatakrebs-Selbsthilfe und das Eichhof-Krankenhaus zu der Veranstaltung am 2. Juni von 16.00 bis 18.00 Uhr in den Vortragssaal der Psychiatrie des Eichhof-Krankenhauses ein.