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Jahresbericht 2005 - Gefahrenabwehr - Leitstelle koordinierte 16.000 Einsätze - 123.000 Telefonate

17.03.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Marx: Fast 16.000 Einsätze

professionell koordiniert

Jahresbericht 2005 der Gefahrenabwehr –

123.000 Telefonate in der Leitstelle – „Top-Team“

VOGELSBERGKREIS ( ). „Das Top-Team in der Zentralen Leitstelle des Vogelsbergkreises arbeitet zuverlässig Tag für Tag 24 Stunden am Tag für die Sicherheit und die Notfallversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger.“ Dieses Lob von Landrat Rudolf Marx verbindet der Dezernent für die Gefahrenabwehr mit der Vorlage des Jahresberichts 2005. Knapp 16.000 Einsätze hat das siebenköpfige Team im vergangenen Jahr im Rund-um-die-Uhr-Dienst koordiniert und protokolliert.

Die Zentrale Leiststelle des Vogelsbergkreises ist dafür verantwortlich, alle Hilfeersuchen und Notfallmeldungen im Brandschutz, Katastrophenschutz und Rettungsdienst entgegenzunehmen und Einsatzkräfte und Einheiten zu alarmieren bzw. die erforderlichen Einsatzmaßnahmen anzuordnen, zu koordinieren und zu lenken. Darüber hinaus wurden Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zu Notdiensten, Apothekendiensten und Zahnarztnotdiensten bearbeitet.

Den größten Anteil machten 2005 wieder die Einsätze im Notfalltransport aus: 11.800-mal schickten die Leitstellen-Sachbearbeiter die Rettungswagen zu verletzten und ernsthaft erkrankten Menschen. Fast 4.000-mal wurden dabei auch die drei Notarzteinsatz-Systeme (NEF) zum Einsatz gebracht. Hier fahren im „Rendezvous-System“ ein Rettungstransportwagen und separat ein Arzt mit Sondersignal zum Hilfebedürftigen. Der Rettungshubschrauber kam in diesen Einsätzen 93-mal zum Einsatz. 3.174-mal wurde ein Krankentransport erforderlich. Die Feuerwehren wurden von der Leitstelle zu 580 Einsätzen gerufen. Zu diesen fast 16.000 Einsatz-Überwachungen (Notfalltransport, Krankentransport und Feuerwehr) kommen noch über 24.000 Auskünfte, die an ratsuchende Bürgerinnen und Bürger erteilt werden konnten. Wie viel Hintergrundarbeit – zum Beispiel was die Zusammenarbeit mit den heimischen Ärzten und der Polizei angeht – in der Koordination von Einsätzen steckt, lässt sich sehr gut an der Zahl der geführten Telefonate ablesen: 123.202 – vor dem Hintergrund der Einwohnerzahl des Vogelsbergkreises (117.000) eine beeindruckende Zahl. „Wenn es um lebensrettende Minuten und Sekunden geht, müssen Ablauf und Anordnungen erstklassig, übersichtlich und sofort nachvollziehbar sein“, unterstreicht der Landrat abschließend im Jahresbericht.