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In Schlitz wurden am Sonntag tote Enten gefunden - Sie haben NICHT die Vogelgrippe - Landrat dankt Einsatzkräften - Veterinäramt ruft zur Wachsamkeit auf

27.02.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Tote Enten in Schlitz

haben keine Vogelgrippe

Eindeutiges Untersuchungsergebnis – Landrat Marx

dankt Einsatzkräften – „Informationskette funktioniert“

VOGELSBERGKREIS ( ). Am Sonntag sind in Schlitz acht tote Enten gefunden worden. Eine sofort veranlasste Untersuchung im hessischen Landeslabor in Gießen hat ein eindeutiges Ergebnis erbracht: negativ – die Enten sind nicht an der Vogelgrippe gestorben. Dies teilt das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Vogelsbergkreises mit.

Landrat Rudolf Marx hatte sich noch in der Nacht zum Montag über das Untersuchungsergebnis und die Abläufe für den möglichen Krisenfall informieren lassen. Der Landrat dankt dem Ornithologen Dr. Jörg Brehm und Claus Richter, die die toten Vögel an der Schlitz entdeckt hatten, für ihr umsichtiges Verhalten. Marx dankt auch der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr sowie seinen Fachämtern für die schnell und professionell eingeleiteten Maßnahmen.

Die Nachricht, dass die Vögel nicht an der Vogelgrippe verendet sind, hat Erleichterung im Krisenstab des Landratsamts ausgelöst. Man sei jedoch nicht nur erleichtert, dass es keinen Fall von Vogelgrippe im Vogelsberg gebe, sondern auch darüber, wie offensichtlich gut man im Vogelsbergkreis vorbereitet sei, sagte Landrat Marx in einer morgendlichen Besprechung mit Gefahrenabwehrchef Werner Rinke Dr. Maria Litmeyer, Leiterin des Veterinäramts, Dr. Hildegard Schulte, Leiterin des Gesundheitsamts und Kreispressesprecher Erich Ruhl. „Die Informations- und Logistikkette funktioniert“, sagte Marx, der bereits am Sonntag auch Kontakt mit dem zuständigen Staatssekretär Karl-Winfried Seiff im Hessischen Umweltministerium hatte.

Landrat Rudolf Marx und Veterinäramtschefin Dr. Maria Litmeyer appellieren nach dieser „Entwarnung“ aber zu „hoher Wachsamkeit“. Zum einen müsse unbedingt die Stallpflicht für Geflügel eingehalten werden – hier werde man verstärkt kontrollieren. Zum anderen werde die Bevölkerung gebeten, tote Vögel nicht anzufassen, sie aber umgehend der Polizei bzw. dem Kreis-Veterinäramt zu melden, damit sie umgehend untersucht und entsorgt werden können.

Nach Mittelung des Umweltministeriums habe es in Hessen bereits 350 ähnliche Fälle gegeben, die alle nicht die Geflügelpest als Ursache hatten.

Die Vogelgrippe-Hotline der Hessischen Landesregierung beantwortet Fragen über das

Bürgertelefon 0180 / 10 30 300

von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr.

Das Kreis-Veterinäramt ist erreichbar unter 06641 / 91168-0.

Umfangreiche Informationen mit der Beantwortung der am häufigsten gestellten Fragen finden sich im Internet unter www.vogelsbergkreis.de - Stichwort: Vogelgrippe.