Kontakt
Sabine Galle-Schäfer, Presse/Kommunikation
Kreisverwaltung des Vogelsbergkreises
Goldhelg 20
36341Lauterbach (Hessen)
Telefax: +49 6641 9775 333

Defizit im Kreis fällt 2005 voraussichtlich um 3 Millionen Euro niedriger aus - Landrat Marx: Erfolg durch konsequentes Sparen

24.02.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: „Konsequent wirtschaftliches

Handeln zeigt im Haushalt Sparerfolge“

Vogelsberger Landrat geht für 2005 von einer

Verminderung des Defizits um drei Millionen Euro aus

VOGELSBERGKREIS ( ). Das Defizit des Haushaltsjahres 2005 wird voraussichtlich um drei Millionen Euro günstiger ausfallen, als bei Aufstellung des Plans vorhergesagt wurde. In der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses teilte Landrat Rudolf Marx zum Rechnungsergebnis mit, die vorläufige Berechnung seines Amtes für Finanzen belege das „konsequent wirtschaftliche Handeln in allen Abteilungen der Verwaltung“.

Der Sparerfolg bedeute eine Verminderung des Defizits um 18,5 Prozent. Ursprünglich war mit einem jahresbezogenen Defizit von 16,3 Millionen Euro gerechnet worden, jetzt werden es etwa 13,3 Millionen Euro. Dies sei „kein Grund zu heller Freude“, sagte Landrat Marx nach der KA-Sitzung. Es mache jedoch deutlich, „dass wir das, was wir vor Ort beeinflussen können, auch wirklich tun“. Natürlich könne der Kreis nicht die Massenarbeitslosigkeit und die damit verbundenen sozialen Kosten beseitigen.

Die regionale Politik bleibe jedoch in der Verantwortung, die Gestaltungskraft im Interesse der Wirtschaft und der Menschen trotz defizitärer Haushaltslage nicht aufzugeben und andererseits alle Sparpotenziale auszuschöpfen. Marx zeigte sich überzeugt, dass in allen 15 Abteilungen seiner Verwaltung wirtschaftliches Denken die Grundlage des Handelns sei. Nur so ließen sich Erfolge in Millionenhöhe erzielen, obwohl die Belastungen immer weiter zunähmen.

Von den voraussichtlich eingesparten drei Millionen Euro entfallen 1,3 Millionen Euro auf den Bereich des Jugendamtes, eine Million Euro wurde im Amt für Soziale Sicherung eingespart, 400.000 Euro wurden weniger für Personal ausgegeben und die Zuweisung an den Landeswohlfahrtsverband fiel um 300.000 Euro geringer aus.