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Schule in Romrod kann ab Herbst mit Mittagsbetreuung starten - Landrat, Bürgermeisterin und Schulleiter für den Plan des Hochbauamts

16.02.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Schule in Romrod kann ab Herbst

mit Mittagsbetreuung starten

Landrat, Bürgermeisterin und Schulleiter sprachen sich

für den erarbeiteten Plan des Hochbauamts aus

VOGELSBERGKREIS ( ). „Dies ist ein schlüssiges Konzept im Interesse der Schüler und der Familien.“ Dies sagte Landrat Rudolf Marx nach einem Fachgespräch, das auf Einladung von Schulleiter Bernd Truckenmüller gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg und Fachleuten des Hochbau- sowie Schulverwaltungsamts in der Mittelpunktschule Antrifttal am vergangenen Freitag in Romrod stattfand. Das Ziel, die pädagogische Mittagsbetreuung für die Grundschulkinder sicherzustellen, ist erreicht. Das Ergebnis der Unterredung: Ab dem Schuljahr 2006/2007 wird es im Erdgeschoss einen kindgerecht gestalteten Speisesaal für etwa 30 Personen geben. Die frisch zubereiteten Mahlzeiten werden per Cateringverfahren von einem externen regionalen Anbieter angeliefert. Bei dieser „vernünftigen Lösung“ werde der Kreis und die Stadt partnerschaftlich zusammen arbeiten, freute sich Marx. Hochbauamtsleiter Ewald Keil nannte das Vorhaben „schnell umsetzbar und pragmatisch“.

Nach einer von Dipl.-Ing. Carina Straub, Hochbauamt, aufgestellten und jetzt in Romrod von allen Beteiligten für gut befundenen Entwurfsplanung werden der bisherige Werkraum zum Speiseraum und der Maschinenraum zur Küche, während der Werkbereich in den separat stehenden Dreiklassen-Pavillon verlagert wird. An der Umsetzung der pädagogischen Mittagsbetreuung werde sich die Stadt ebenfalls beteiligen, stellte Bürgermeisterin Dr. Richtberg in Aussicht. Denn mit dem Konzept könne die Verzahnung zwischen der Schule des Kreises und der evangelischen Kindertagesstätte noch weiter verbessert werden, zumal Romrod einer von 44 Modellstandorten in Hessen zur Erprobung des Bildungs- und Erziehungsplans sei.

„Die pädagogische Mittagsbetreuung wird dem gesamten Standort nutzen“, unterstrich die Romröder Rathauschefin. Was die inhaltliche Ausgestaltung angehe, so erwarte sie eine gute Kommunikation zwischen Schule, Elternverein und Stadt hinsichtlich der Orientierung an den Bedürfnissen der Eltern und Kinder, nämlich der angestrebten besseren Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie.

Schulleiter Bernd Truckenmüller bestätigte, die nun vom Hochbauamt entwickelte Konzeption folge dem Wunsch der Schulgremien, die sich für den Standort Erdgeschoss ausgesprochen hätten. Nach dem Schulschluss um 12.20 Uhr werde es in dem neuen Raum zunächst eine Hausaufgabenbetreuung geben, die durch eine Lehrkraft und durch den Betreuungsverein sicher gestellt werde. Bis 14 Uhr werde gemeinsam das Mittagessen eingenommen und bis 15.30 Uhr schlössen sich dann noch ein bis zwei Kursangebote an den Nachmittagen von montags bis donnerstags an. Freitags werde der Unterricht mit dem Mittagessen enden.

Das Schulverwaltungsamt wird weiter den Betreuungsverein finanziell unterstützen. Zurzeit sind etwa 23 der 170 Grundschüler in der Obhut des Betreuungsvereins. „Das neue Angebot ab Herbst wird gut angenommen werden“, ist sich Schulleiter Truckenmüller sicher. Er und die Bürgermeisterin unterstrichen die Bedeutung des Betreuungsvereins und dankten für die „stabile Zusage des Landrats“ zur weiteren Unterstützung.

 

 

Unser Foto zeigt (von links) Landrat Rudolf Marx, Schulleiter Bernd Truckenmüller, Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg und Ersten Stadtrat Manfred Görig im Werkraum der Mittelpunktschule Antrifttal in Romrod. Dieser Werkraum wird in den Sommerferien nach oben in den Pavillon verlagert, was Platz schafft für den Speisesaal als Bestandteil der angestrebten pädagogischen Mittagsbetreuung.

Foto: Vogelsbergkreis