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IHK: Unternehmen Kreisverwaltung sichert Qualität durch Ausbildung - Landrat Marx leitet Lob an Ausbildungsleiterin Silke Winter weiter

03.02.2006 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

IHK attestiert Kreisverwaltung

„Qualität durch Ausbildung“

Landrat Marx: „Im eigenen Unternehmen

das umsetzen, was wir draußen fordern“

VOGELSBERGKREIS ( ). Der Vogelsberger Landrat Rudolf Marx freut sich über eine Urkunde der Industrie- und Handelskammer Gießen-Friedberg, die „das Unternehmen Kreisverwaltung“ mit dem Zertifikat „Ausbildungsbetrieb 2005“ auszeichnet. Das Unternehmen sichere Qualität durch Ausbildung. Die Urkunde wird überreicht als Anerkennung besonderer Verdienste für die Berufsausbildung.

Die von IHK-Präsident Dr. Wolfgang Maaß und Hauptgeschäftsführer Dr. Matthias Leder unterzeichnete Urkunde händigte Landrat Marx an Silke Winter aus, die im Hauptamt für das Sachgebiet Ausbildung verantwortlich ist. „Das Lob der IHK gebührt Ihnen und Ihrem Team“, sagte der Landrat in einer kleinen Feierstunde. Silke Winter arbeite „zielsicher, kreativ und zuverlässig an dieser essentiellen Aufgabe in unserer Kreisverwaltung“. Hauptamtsleiter Erich Bloch sieht in dem Lob der IHK einen „Ansporn, hier auch in Zukunft Verantwortung zu übernehmen“. Erstmals bildet der Vogelsbergkreis seit diesem Ausbildungsjahr im Bereich Informationstechnologie aus – mit dem gleichen Berufsbild wie in der freien Wirtschaft.

Der Landrat betonte in der kleinen Feierstunde, die Glaubwürdigkeit erfordere es, im eigenen Unternehmen das umzusetzen, was „politisch nach draußen gefordert wird, nämlich alle Anstrengungen zu unternehmen, jungen Menschen eine gute Perspektive in einem fachlich fundierten Beruf zu bieten.“ Der Aus- und Fortbildung komme in seiner Verwaltung eine ständig wachsende Bedeutung zu, hebt Rudolf Marx hervor. Die Ausbildung in der Kreisverwaltung, die mittlerweile vier Ausbildungsberufe umfasse, sei von hoher Qualität und werde stets den Erfordernissen des technologischen und gesetzlichen Wandels angepasst.

Das gleiche gelte für die Vielzahl von Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die sehr rege von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt würden. „Wir brauchen diese Lern- und Leistungsbereitschaft, um die komplexer werdenden Aufgaben zu meistern“, betont Marx. Betriebswirtschaftliches Denken und Bürgerfreundlichkeit erforderten es, bei den Anstrengungen im Bereich Aus-, Fort- und Weiterbildung nicht nachzulassen.

Die Leiterin des Bereichs Aus- und Weiterbildung und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Gießen-Friedberg, Elke Ehlen, hatte in einem Schreiben an den Landrat für die Übernahme der Ausbildungsverantwortung und die aktive Ausbildungstätigkeit im Jahr 2005 gedankt und spricht von einem „beispielhaften Engagement für die junge Generation“. Ehlen führt in dem Schreiben an den Landrat weiter aus, eine moderne Volkswirtschaft mit Leistungskraft, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit brauche eine herausragende berufliche Ausbildung für die Fachkräfte von morgen. Mit der Bereitschaft auszubildenden, leiste die Kreisverwaltung einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung unserer Wirtschaft.

Die Kreisverwaltung bildet gegenwärtig 15 junge Menschen aus, und zwar in den Berufen Verwaltungsfachangestellte, Fachinformatiker-Systemintegration und Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung. 17 Angestellte und Beamte befinden sich in Weiterbildungslehrgängen und Studiengängen, jährlich etwa 100 Bedienstete belegen unterschiedlichste Fortbildungsseminare – vom Computerprogramm, über Betriebswirtschaft bis hin zu Themen wie Zeitmanagement und Stressbewältigung.

IHK-Urkunde für vorbildlichen Ausbildungsbetrieb: Landrat Rudolf Marx (links) reicht das Lob aus Friedberg an Silke Winter weiter, die in der Kreisverwaltung für die Organisation der Ausbildung verantwortlich ist. Mit ihr freut sich Personalchef und Hauptamtsleiter Erich Bloch.

Bild: Vogelsbergkreis