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Landrat Marx empfing Oberstleuntnant Brunner - Zivil-militärische Zusammenarbeit in Katastrophenfällen gelobt

08.11.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: „Wer nicht wehrhaft ist,

hat sich schon aufgegeben“

Vogelsberger Landrat empfing Verbindungsoffizier

Wolfgang Brunner – Gute Zusammenarbeit

VOGELSBERGKREIS ( ). Landrat Rudolf Marx empfing vor wenigen Tagen den künftigen Verbindungsoffizier des Bundeswehrkommandos 474, Oberstleutnant Wolfgang Brunner, im Kreishaus in Lauterbach. Gemeinsam mit Hauptmann Gerd Feix erörterte man die fachlichen Herausforderungen im Rahmen der „Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit“ (ZMZ). Besonders im Bereich des Katastrophenschutzes bestehen seit jeher enge Kooperationen zwischen zivilen Behörden und der Bundeswehr, hob Landrat Marx hervor. Er lobte die Verlässlichkeit der Streitkräfte nach draußen und im Innern und unterstrich: „Ein Staat muss wehrhaft sein. Wer nicht wehrhaft ist, hat sich schon aufgegeben.“

Die gute Zusammenarbeit mit den Zivilbehörden sei erst vor Kurzem wieder deutlich geworden – bei der Übung „Richthoftunnel“, in der die Bergung von Verletzten aus einem Zug geübt wurde (wir berichteten). Oberstleutnant Brunner war ins Landratsamt gekommen, um die „Nahtstellen des Helfens“ besser kennen zu lernen. Wichtig sei beispielsweise, gemeinsam die bestehenden Katastrophenschutzpläne stets den neuen Herausforderungen anzupassen. Aus Sicht von Brunner ist der Dienst der Bundeswehr an der Gesellschaft auch im zivilen Bereich selbstverständlich.

Oberstleutnant Brunner hat unter anderem als Logistik- und Taktikausbilder an der Offiziersschule in Dresden gearbeitet. Er freue sich auf die neue Aufgabe im Bereich der zivil-militärischen Zusammenarbeit. Er möchte eine „bestmögliche Unterstützung der zivilen Behörden durch die Bundeswehr“ erreichen. Hier seien auch neue Strukturen notwendig. Brunner denkt dabei daran, die Kompetenzen der Bundeswehr-Reservisten stärker als bisher in die Konzeption einzubinden.

Wolfgang Brunner löst als Verbindungsoffizier Oberstleutnant Reinhardt Nickel ab, der nach sieben Jahren Tätigkeit in diesem Bereich in den Ruhestand versetzt wird.