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Landrat Marx: Gute Arbeitsmarktpolitik im Vogelsbergkreis - Spitzenreiter in Mittelhessen - Besser als der hessische Schnitt

04.11.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Marx: „Unsere Arbeitsmarktpolitik

zahlt sich aus – beste Quote“

Vogelsberger Arbeitslosenquote besser als der

hessische Schnitt – Bester Platz im RP und Arbeitsamtsbezirk

 

VOGELSBERGKREIS ( ). „Es ist kein Zufall, dass die Arbeitsmarktzahlen im Vogelsbergkreis besser sind als der hessische Schnitt. Denn hier bei uns wird seit Jahren erfolgreich gebündelt gehandelt. Besser als anderswo ziehen die Akteure der Wirtschaftspolitik an einem Strang – unser Netzwerk funktioniert.“ Dies ist der Kommentar des Vogelsberger Landrats Rudolf Marx zu den jüngsten Arbeitsmarktdaten. Mit einer Quote von 9,0 Prozent lag der Vogelsbergkreis Ende September deutlich besser als der hessische und auch der mittelhessische Schnitt. Die Arbeitslosigkeit beträgt in Hessen 9,6 Prozent, im Regierungsbezirk Gießen 10,1 und im Arbeitsamtsbezirk Gießen 10,5.

Die Arbeitsmarktpolitik in regionaler Verantwortung zahle sich aus, mit dem Ziel Arbeitsplätze hier zu sichern und vor allem zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen. Landrat Marx appelliert erneut an die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer, ihre „betriebswirtschaftlichen Spielräume voll zu nutzen, um zusätzlich Menschen einzustellen“.

Landrat Marx verweist auf die Erfolge der Wirtschaftsförderpolitik der Regionalentwicklungsgesellschaft Vogelsberg Consult ebenso wie auf die „Erfolge durch Nähe“ im Bereich der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen, für die die Kreisverwaltung in der Kommunalen Vermittlungsagentur zuständig ist. Besonders spürbar seien die zusätzlich auf den Weg gebrachten Ausbildungsplätze durch vielfältige Anstrengungen der Vogelsberg Consult. Gerade die junge Generation müsse zusätzliche Chancen erhalten. Daher werde auch bei der Kommunalen Vermittlungsagentur besonders hier „fleißig und beharrlich“ nach allen Möglichkeiten Ausschau gehalten.

Landrat Marx verweist bei den „Netzwerk-Erfolgen“ sowohl auf die Unternehmensberatungen und weiteren Dienstleistungen der Vogelsberg Consult, als auch auf die Arbeit der Fachforen und des Beirates, der zugleich Regionales Entwicklungsforum ist. Marx spricht auch von „nachhaltigen Investitions- und Arbeitsmarkt-Effekten in der Regionalentwicklung und der Dorferneuerung sowie in der Qualifizierungspolitik“. Marx nennt hier die regionale Entwicklungspartnerschaft Tandem, die aus dem EU-Programm Equal gespeist wird. Dies seien erneut zusätzliche 2,1 Millionen Euro, die für die Vernetzung der Arbeitsmarktpolitik in den Kreis flössen.

Auch die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen Kreisverwaltung und Arbeitsagentur habe deutliche Erfolge erzielt, beispielsweise auch auf dem Ausbildungsmarkt im Projekt „Vogelsberg baut vor“, durch das 40 zusätzliche Ausbildungsverträge zustande gekommen seien.

Erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik beruhe auf Wirtschaftsfreundlichkeit, Praxisnähe, Vertrauen, Erfahrung, Optimismus, Kooperationsbereitschaft und Kompetenz. Stets müsse die Passgenauigkeit von Angebot und Nachfrage hergestellt werden.

Die Arbeitsmarktstatistik im September weist aus, dass nur sieben Landkreise in Hessen besser dastehen – im Wesentlichen der „Speckgürtel“ um Frankfurt mit den Kreisen Hochtaunus, Rheingau-Taunus und Main-Taunus, der mit einer Quote von 5,5 Prozent am besten in Hessen dasteht. In der Statistik fällt auf, dass der Vogelsbergkreis gleichauf ist mit dem Landkreis Fulda und sogar besser dasteht als der Wetteraukreis mit 9,1. Von den weiteren Nachbarn des Vogelsbergkreises hat Hersfeld-Rotenburg 10,2, Schwalm-Eder 9,6, Marburg-Biedenkopf 9,5, Gießen 11,7 und der Main-Kinzig-Kreis 7,4 Prozent Arbeitslosenquote.