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Landrat Marx besuchte Haustechnik-Unternehmen Fehl in Freiensteinau

21.09.2005 Von: Pressestelle Vogelsbergkreis

Fehl: „Unser Kapital sind

unsere Arbeitskräfte“

Landrat Rudolf Marx besuchte Firma Fehl

und Sohn in Freiensteinau

VOGELSBERKREIS ( ). Über den Besuch von Landrat Rudolf Marx freute sich die Firma Fehl und Sohn GmbH in Freiensteinau. Der Landrat war gekommen, um sich aus erster Hand über die Chancen im heimischen Handwerk zu informieren. Marx zeigte sich beeindruckt, wie leistungsfähig und dynamisch dieser traditionelle Familienbetrieb ist. Der Jahresumsatz der Firma von 11,4 Millionen Euro im Jahr 2004 zeigt den Erfolg des Unternehmens auf dem deutschen Markt.

Die Firma Fehl wurde vor 75 Jahren, also im Jahre 1930 gegründet und besteht bereits in der dritten Generation. Sie ist ein Fachbetrieb für die komplette Haustechnik – in den Bereichen Heizung, Sanitär, Elektro, Lüftung und Klima. Mit zur Zeit 97 Beschäftigten ist sie ein mittelständischer Handwerksbetrieb. Besonders hervorzuheben ist, dass über 40 Mitarbeiter auch ihre Lehre in dem Betrieb gemacht haben. Der 63-jährige Seniorchef und Innungsobermeister des Vogelsbergkreises Edmund Fehl betonte, dass es ihm immer wichtig gewesen sei, in seinem Betreib auszubilden. Da die Lehrlinge meist aus der näheren Umgebung kommen, gibt es im Vogelsbergkreis sehr viele Fachkräfte, die sich auch überregional einem sehr guten Ruf erfreuen.

Der Landrat nutzte bei dieser Gelegenheit die Chance als Chef der kommunalen Vermittlungsagentur, über deren Angebot zu informieren. Er machte auf den Arbeitgeber-Service und die vielfältige Unterstützung bei der Vermittlung von geeigneten Arbeitnehmern und Auszubildenden aufmerksam und bot seine Hilfe an. „Wir können die Geißel der Arbeitslosigkeit nicht beseitigen, doch jeder einzelne Platz, der erfolgreich vermittelt worden ist, ist ein großer Erfolg“, so Marx. Der Chef des Handwerkbetriebes Oliver Fehl zeigte sich sehr aufgeschlossen; er werde auf das Angebot gerne zurückkommen.

Gerade bei Schwankungen auf dem Markt sei es wichtig, gute Fachkräfte zu haben, da sie als Konstante dienten und Schwankungen gut kompensieren könnten, so Oliver Fehl. Der Familienbetrieb ist bundesweit tätig und führt die Montage für viele namhafte Hausbau-Firmen wie zum Beispiel Hebel-Haus und Massa-Haus aus.

Der Firmenleitung ist es wichtig einen guten Kontakt zu den Kunden zu haben, außerdem sei es stets unverzichtbar, so Chef Oliver Fehl, am Puls der Zeit zu sein. Er betonte, dass man heute, um auf dem Markt bestehen zu können, innovativ und offen für Neues sein müsse. Gerade bei dem Thema der Energiekosteneinsparung sei es wichtig, sich an der Zukunft zu orientieren, denn nur so könne ein Untenehmen auf Dauer erfolgreich sein. Fehl selbst beheizt seine Büroräume mit einer hoch leistungsfähigen Wärmepumpe, die besonders energiesparend ist und unabhängig von Öl und Gas macht. Des weiteren erzeugt Fehl mit Hilfe einer Photovoltaikanlage aus Sonnenenergie Strom und speist diesen in das Netz der OVAG ein. Damit unterstreicht das Unternehmen seine Erfahrung im Bereich der regenerativen Energien und stellt sich somit dem Kunden auch auf diesem Gebiet als zuverlässiger Partner dar.

Der Seniorchef wies auf die gute Verkehrsanbindung des Vogelsbergkreises hin. Er sei durch seine zentrale Lage in Deutschland und die guten Autobahnanbindungen idealer Ausgangspunkt für die bundesweite Ausführung seiner Dienstleistungen, so Edmund Fehl.

Landrat Rudolf Marx zeigte sich bei der Führung durch den Betrieb und die Ausstellungsräume sehr beeindruckt. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit der ganzen Familie. Die Firma Fehl und Sohn GmbH sei ein gutes Beispiel dafür, wie man sich durch innovatives, partnerschaftliches, kunden- und qualitätsorientiertes Denken dauerhaft und sicher am Markt etablieren könne, sagte Landrat Marx.